• aktualisiert:

    BASKETBALL: 2. BUNDESLIGA SÜD FRAUEN

    Sharks müssen bis zuletzt zittern

    Kate Gaze (links) und die BVUK. Sharks Würzburg haben durch den Heimsieg gegen Jahn München (rechts Verena Seligmann) ih... Foto: Patrick Wötzel

    BASKETBALL

    2. Bundesliga Süd Frauen

    TSV Speyer-Schifferst. – SG Weiterstadt 73:77
    Rutronik Stars Keltern II – Rhein-Main Baskets 63:69
    BVUK Würzburg – Jahn München 74:70
    Falcons Bad Homburg – Eisvögel USC Freiburg 69:67
    DJK Brose Bamberg – TSV Wasserburg II 67:74

    1. (1.) Eisvögel USC Freiburg 19 15 4 1515 : 1230 30
    2. (2.) Falcons Bad Homburg 20 15 5 1455 : 1312 30
    3. (3.) Jahn München 19 12 7 1317 : 1241 24
    4. (4.) SG Weiterstadt 19 11 8 1309 : 1271 22
    5. (5.) BVUK Würzburg 19 10 9 1341 : 1286 20
    6. (6.) Krofdorf Knights 19 9 10 1228 : 1313 18
    7. (8.) Rhein-Main Baskets 19 8 11 1248 : 1264 16
    8. (7.) Rutronik Stars Keltern II 19 8 11 1292 : 1338 16
    9. (9.) DJK Brose Bamberg 19 6 13 1147 : 1236 12
    10. (10.) TSV Speyer-Schifferst. 19 6 13 1217 : 1406 12
    11. (11.) TSV Wasserburg II 19 5 14 1192 : 1364 9

    BVUK. Sharks Würzburg – Burger Estriche Jahn München 74:70 (22:13, 19:18, 15:21, 18:18). Das Fernduell um Platz vier wird am 22. und letzten Spieltag entschieden: Durch einen 74:70-Heimsieg gegen Jahn München haben die BVUK. Sharks Würzburg weiterhin die Chance, zum zweiten Mal in Folge ins Halbfinale Süd einzuziehen.

    Es war über weite Phasen nicht das Spiel von Kate Gaze – zumindest in der Offensive: Die Australierin kam schon in der ersten Halbzeit nicht auf ihre gewohnt gute Trefferquote aus dem Feld und konnte auch ihre ersten neun Würfe nach der Pause nicht im gegnerischen Korb unterbringen. Das war einer der Gründe, warum die Haie nach einer extrem starken Anfangsphase mit einer 20:4-Führung nach nur sechs Minuten bis zum Schluss kämpfen und zittern mussten.

    „Es war wie in den letzten beiden Spielen: Nach einer guten Phase kommen plötzlich zu viele Einzelaktionen“, sagte Trainerin Janet Fowler-Michel. Die wegen einer Grippewelle nur zu sechst angereisten Münchnerinnen konnten die Fehler vor allem durch ihre athletischen Youngster Emily Bessoir und Leonie Fiebich immer wieder nutzen und sich Punkt um Punkt zurück in die Partie kämpfen.

    Als es im Schlussviertel beim Stand von 64:64 richtig eng wurde, war es aber doch wieder Kate Gaze, die die entscheidenden Aktionen setzte: Zweimal in Folge eroberte sie den Ball und brachte die Sharks durch Freiwürfe und einen Dreier mit 69:64 in Front. „Ich bin froh, dass ich am Ende doch noch etwas beitragen konnte“, gab die 28-Jährige nach dem Spiel zu Protokoll: „Wir haben in der Schlussphase sehr stark verteidigt und uns dadurch den Sieg geholt.“

    Nervenstärke an der Linie

    Und durch die Nervenstärke an der Linie: In den letzten Sekunden traf zunächst Franziska Riedmann und dann Gaze jeweils zwei Freiwürfe zum 73:67 – damit war die Partie entschieden. Da Weiterstadt in Speyer gewonnen hat, entscheidet sich das Fernduell um Platz vier am kommenden Sonntag: Die Sharks brauchen einen Sieg bei Spitzenreiter Freiburg und eine Niederlage von Weiterstadt gegen Keltern, um doch noch ins Halbfinale einzuziehen.

    Spielfilm: 20:4 (6. Minute), 32:17 (14.), 36:28 (18.), 43:39 (23.), 56:56 (33.), 64:64 (36.), 74:70 (Endstand). Würzburg: Gaze 24 Punkte/2 Dreier (3 Steals), Schiffer 23/6 (3 Steals), Bugiardini 19/1, Daub 3/1 (5 Assists), Rieß 2, Riedmann 2, Wahl 1, Jäger, Wucherer, Werner. München: Bessoir 23/2 (10 Rebounds), Fiebich 18/2 (4 Steals), Damaschek 17/2, Bohn 5 (8 Rebounds/5 Assists), Seligmann 5/1, Häckel 2.

    Weitere Artikel

    Kommentare (0)

    Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!