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    FUßBALL: LANDESLIGA

    Rimpar bleibt weiter punktlos

    Flanke ins Nichts: Auch wenn der Schwebenrieder Pascal Stürmer (rechts) den Rimparer Marcel Böhm nicht am Flanken hindern kann, die Vorlage findet keinen Abnehmer. Foto: Volker Hensel

    DJK Schwebenried-Schwemmelsbach – ASV Rimpar 2:1 (1:1)

    Der ASV Rimpar kann einfach nicht mehr gewinnen. Auch in Schwemmelsbach blieben die Blau-Weißen trotz einer guten Leistung in einem ausgeglichenen Spiel punktlos. „Wir befinden uns in einer sehr schwierigen Phase. Weil wir knappe Spiele nicht nur nicht für uns entscheiden, sondern gar verlieren“, meinte ein niedergeschlagener ASV-Co-Trainer Marcel Heck nach der Partie. Dabei hatten die Seinen eigentlich gut in die Partie gefunden, waren aber nach einem ruhenden Ball unglücklich in Rückstand geraten, als Jonas Wehner nach einem Eckball einnickte. Noch vor der Pause glich Andre Hartmann mit einem direkt verwandelten Freistoß aus. Rimpar hatte leichtes Übergewicht vor der Pause. Im zweiten Durchgang waren die Gastgeber überlegen, wirklich gefährlich wurde es weiterhin nicht. Alles deutete auf ein gerechtes Remis hin, bis Marcel Kühlinger mit einem direkt verwandelten Freistoß die Partie schmeichelhaft für die Heimelf entschied und ratlose Rimparer zurückließ.

    Die Statistik des Spiels

    Rimpar: Michel – Baier, Moskwiak, Eck, Ott, Brahimi, Hartmann, Fragmeier, Harant, Reich (70. Clemens), Magel. Schiedsrichter: Emmert (Flachslanden). Zuschauer: 250. Gelb-Rot: Moskwiak (87.). Tore: 1:0 Wehner (15.), 1:1 Hartmann (27.), 2:1 Kühlinger (84.).

    TSV Lengfeld – FC Coburg 2:1 (0:1)

    Die Lengfelder haben den dritten Saisonsieg gefeiert. Allerdings musste die Elf von Michael Hochrein um diesen bis in die Schlussminuten zittern. Denn die Coburger waren über die gesamte Spielzeit ein ebenbürtiger Gegner und führten zum Seitenwechsel sogar. Lengfeld hatte zwar zunächst mehr vom Spiel und zwei gute Möglichkeiten, in Führung zu gehen, doch die Oberfranken kamen hernach besser in die Partie und nutzten ihre Chancen effizienter. „Wir haben ihnen in dieser Phase zuviel Platz gelassen, so dass der Rückstand folgerichtig war“, fand TSV-Keeper Marvin Nicklaus. Doch die Gastgeber kämpften sich in die Partie zurück, gewannen das Gro an Zweikämpfen und glichen durch Daniel Plagens, der nach einer Balleroberung frei zum Abschluss kam, aus. Während bei den Gästen merklich die Kräfte schwanden, konnten die Hausherren nochmals zulegen und Dominik Thalek erzielte in der Schlussphase den viel umjubelten und nicht unverdienten Siegtreffer.

    Die Statistik des Spiels

    Lengfeld: Nicklaus – Meyer, Markert, Schmitt, Hofmann, Heckelmann, Tkalec, Hammer (61. Full), Plagens (90. Diaby), Weidner, Lindner. Schiedsrichter: Ehwald (Geldersheim). Zuschauer: 120.

    Tore: 0:1 Heinze (38.), 1:1 Plagens (63.), 2:1 Tkalec (77.).

    TSV Unterpleichfeld – SV Memmelsdorf 2:1 (1:0)

    Die Unterpleichfelder schwimmen weiter auf der Erfolgswelle und feierten bereits den fünften Sieg im sechsten Spiel. Allerdings mussten gegen Memmelsdorf zwei verwandelte Strafstöße Christoph Hiesbergers zum Sieg herhalten. Denn aus dem Spiel heraus wollte das Leder einfach nicht über die Linie. Bereits in der zweiten Minute scheiterte Johannes Dorsch zweimal an SV-Keeper Thomas Schuberth. Eindeutig wurde es in der Folge aber keineswegs. Denn die Gäste boten stets Paroli. „Sie waren ein richtig starker Gegner“, fand auch Benjamin Freund, für dessen Team Hiesberger nach Foul an Leon Vollmuth vom Punkt traf. Als Pascal Kamolz im Sechszehner gefällt wurde, schnürte Hiesberger gar den Elfmeter-Doppelpack. Danach verteidigten die Hausherren den Vorsprung gekonnt. Nur einmal musste Stefan Kraus, als Christopher Sowinski alleine vor ihm auftauchte, seine Klasse zeigen. „Wenn in dieser Phase das Tor fällt, wird es nochmals eng. Doch wir haben es souverän über die Bühne gebracht und gezeigt, dass wir gegen einen starken Gegner bestehen können“, freute sich Freund.

    Die Statistik des Spiels

    Unterpleichfeld: Kraus – Hiesberger, Kamolz, Oßwald, Vollmuth, Streit (46. Dees), Horn (81. Karg), Scheidel (74. T. Eisenmann), Fernando, Dorsch, A. Eisenmann. Schiedsrichter: Dimmerling (Wilmersdorf). Zuschauer: 150.

    Gelb-Rot: Krüger (66., Memmelsdorf). Tore: 1:0 Hiesberger (20., Foulelfmeter), 2:0 Hiesberger (47., Foulelfmeter), 2:1 Hörnes (90.+3).

    TSV Kleinrinderfeld – SV Friesen 1:4 (1:2)

    Deutlich unter die Räder kamen die Kleinrinderfelder im Heimspiel gegen Friesen. Dabei hatte es vor allem in der Anfangsphase danach überhaupt nicht ausgesehen. Denn die Hausherren fanden besser in die Partie und gingen durch Sandro Kramosch, der nach einer Ecke goldrichtig stand, in Führung. Die Blau-Weißen hatten die Partie im Griff, kamen dann aber unerwartet aus dem Tritt. Bei Rico Nassels Lattentreffer hatte die Jäger-Elf noch Glück. Wenig später traf Nassel aber dann doch für die immer besser werdenden Friesener. In einer mittlerweile ausgeglichenen Partie versetzten die Gäste den Kleinrinderfeldern quasi mit dem Pausenpfiff den nächsten Nackenschlag, als Hannes Nützel das Spiel endgültig drehte. Davon erholten sich die Gastgeber nach dem Seitenwechsel nicht mehr, zumal die Elf von Armin Eck kurz nach der Pause per Doppelschlag für die Vorentscheidung sorgte. „Es ist enttäuschend, dass wir nicht an die tolle Partie in Euerbach anknüpfen konnten und uns von den bissigen Friesenern den Schneid haben abkaufen lassen. Wir haben schlicht zu körperlos gespielt“, fand Tobias Jäger ernüchtert, dessen Team eine Antwort auf die jüngste 1:4-Heimniederlage gegen Rimpar schuldig blieb.

    Die Statistik des Spiels

    Kleinrinderfeld: Schneider – Götzfried, M. Kramosch, Wendel (73. Behringer), Engert, Jäger, Bilgin, Sommer, S.Kramosch, Rentzsch (72. Günder), Heberlein (62. Zipprich). Schiedsrichter: Marx (Großwallstadt). Zuschauer: 100.

    Rot: Günder (83., Kleinrinderfeld).

    Tore: 1:0 S. Kramosch (5.), 1:1 Nassel (24.), 1:2 Nützel (45.), 1:3 Kunz (50.), 1:4 Nassel (54.).

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