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    FUTSAL: KRESMEISTERSCHAFT

    Rottendorfer Triumphzug endet mit dem Titelgewinn

    Hallenkreismeister TSV Rottendorf: (hinten von links) Kreisspielleiter Marco Göbet, Trainer Martin Lang, Hans Zahn, Sebastian Mainka, Simon Wengeler, Moritz Schubert, U-19-Trainer Jens Eiring, Erika Seiler (Lotto Bayern), (vorne von links) Nicolas Schubert, Robin Busch, Peter Trappschuh, Julian Weber und Julian Wolff. Foto: Alexander Rausch

    Während die Spieler ambitionierter Teams wie der Landesligisten aus Rimpar und Höchberg oder des Bezirksligisten TSV Uettingen bereits geduscht auf der Tribüne saßen, kämpften andere um den Titel des Würzburger Hallen-Fußballkreismeisters. Denn mit Ausnahme des TSV Rottendorf, der sich letztlich den Siegerpokal sicherte, machten vor allem die Außenseiter aus Maidbronn/Gramschatz, Frickenhausen und Bergtheim von sich reden und sicherten sich die Tickets für die Bezirksendrunde am Samstag, 19. Januar, in Haßfurt.

    Freude nach dem Abpfiff

    Freudig fielen sich die Rottendorfer Spieler nach Ertönen der Schlusssirene des Endspiels in die Arme, hatten sie sich doch soeben völlig verdient zum neuen Würzburger Hallenkreismeister gekrönt. Wie bereits beim Vorturnier in eigener Halle, als der Bezirksligist alle Spiele gewann, traten die Rot-Schwarzen auch in Ochsenfurt äußerst dominant auf und untermauerten früh ihre Ambitionen auf den Turniersieg. Ohne Gegentreffer marschierte die Fünf von Martin Lang durch die Gruppenphase. Erst im Viertelfinale wartete mit der TG Höchberg der erste wirkliche Prüfstein.

    Ärger bei der TG Höchberg

    Denn den Kracken fehlte ein Treffer zum Gruppensieg, so dass sie den punktgleichen Frickenhäusern den Vortritt lassen mussten. „Das haben wir uns selbst zuzuschreiben. Schließlich hatten wir genügend Möglichkeiten, die Partie zu entscheiden und Erster zu werden“, ärgerte sich Thomas Kaiser, dessen Mannschaft nach torloser regulärer Spielzeit im Sechsmeterschießen knapp den Kürzeren zog.

    Während die Höchberger also vorzeitig ausschieden und damit wie im Vorjahr an Rottendorf scheiterten, marschierte der Bezirksligist unaufhaltsam zum Titel. Nicht Bergtheim im Halbfinale, nicht Maidbronn/Gramschatz im Endspiel fanden ein Mittel gegen das technisch versierte Lang-Team. „Wir haben im ganzen Turnier kein Gegentor aus dem Spiel heraus bekommen, haben hinten kaum etwas zugelassen. Es macht einfach Spaß, weil die Jungs einfach Bock haben“, freute sich der Übungsleiter über den Turniersieg. Denn der Pokal für diesen Titel fehlte den Rottendorfern noch in der vereinseigenen Hallenvitrine.

    Schwacher Turnierauftakt

    Begleitet zur Hallen-Bezirksmeisterschaft werden die Rot-Schwarzen von einem so nicht zu erwartenden Trio, das von Vizemeister Maidbronn/Gramschatz angeführt wird. Dabei war der Kreisligist nach zwei Spielen schon ausgeschieden, hatte es doch zunächst zwei Niederlagen ohne eigenes Tor gehagelt. „Danach wollten wir uns vernünftig verabschieden, nochmals eine gute Leistung zeigen“, hatte auch SV-Spielertrainer Simon Friedrich nicht mehr mit dem Weiterkommen gerechnet. Doch unverhofft als zweitbester Dritter reichte es fürs Viertelfinale, in dem die Spielgemeinschaft die bis dato starken Uettinger hinauskegelte, um dann auch noch Frickenhausen im Sechsmeterschießen zu besiegen. „Die Jungs haben sich reingekämpft und sich die Qualifikation letztlich verdient“, freute sich der 32-Jährige.

    Lachende Vierte

    Als lachender Vierter machen sich auch die Bergtheimer auf den Weg nach Haßfurt. Denn nachdem Rottendorf als Bezirksmeister bereits qualifiziert war, rückte der Kreisklassist nach. Nach einer starken Vorrunde und dem knappen 1:0-Viertelfinalsieg gegen Ligakonkurrent Oberdürrbach fehlte am Ende die Kraft, um noch aufs Treppchen zu springen. „Wir hatten uns gar nichts ausgerechnet. Daher ist das Weiterkommen schon unerwartet“, war SV-Coach Sven Krönlein merklich überrascht. Doch im Gegensatz zu den chancenlosen Gerbrunnern, die ohne Punkt ausschieden, und den glücklosen Rimparern, die gegen Frickenhausen mehrmals die Chance zum Sieg vergaben, hat der 31-Jährige am kommenden Samstag nun das nächste Futsal-Date.

    Statistik des Turniers:

    Gruppe A: 1. TSV Frickenhausen 5:0 Tore/7 Punkte, 2. TG Höchberg 5:1/7, 3. SV Maidbronn/Gramschatz 4:6/3, 4. TSV Gerbrunn 2:9/0; Gruppe B: 1. TSV Uettingen 3:2/5, 2. SV Oberdürrbach 4:3/4, 3. ASV Rimpar 3:3/4, 4. FC Hopferstadt 1:3/2; Gruppe C: 1. TSV Rottendorf 9:0/9, 2. SV Bergtheim 4:3/6, 3. FC Eibelstadt 1:4/, 4. Ochsenfurter FV 0:7/1.

    Viertelfinale: TSV Frickenhausen – ASV Rimpar 5:4 n. 6-m-Schießen, TSV Uettingen – SV Maidbronn/Gramschatz 1:2, TSV Rottendorf – TG Höchberg 4:3 n. 6-m-Schießen, SV Oberdürrbach – SV Bergtheim 0:1.

    Halbfinale: TSV Frickenhausen – SV Maidbronn/Gramschatz 4:5 n. 6-m-Schießen, TSV Rottendorf – SV Bergtheim 2:0.

    Spiel um Platz 3: TSV Frickenhausen – SV Bergtheim 3:1.

    Finale: TSV Rottendorf – SV Maidbronn/Gramschatz 2:0.

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