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    RUDERN: WELTCUP

    Joachim Agne siegt auf dem Luzerner Rotsee

    25 Jahre nach dem ersten Sieg für den Akademischen Ruderclub Würzburg auf dem Rotsee in Luzern durch Stefan Forster im Vierer und 20 Jahre nach dessen Erfolg mit dem Deutschlandachter an gleicher Stelle ist es nun wieder einmal einem ARCWler gelungen, ein Weltcup-Rennen auf der traditionellen Strecke zu gewinnen: Joachim Agne im Leichtgewichts-Doppelvierer. Komplettiert wurde der Würzburger Erfolg von Konstantin Steinhübel, der sich im Leichtgewichts-Doppelzweier souverän den Sieg im B-Finale sicherte.

    Nach Silber in Linz stand der leichte Männer-Doppelvierer diesmal ganz oben auf dem Podium. Florian Roller (Stuttgarter Rudergesellschaft von 1899), Moritz Moos (Mainzer Ruder-Verein von 1878), Max Röger (Rudergesellschaft Wiking Berlin) und Agne (ARCW) mussten sich in einem spannenden Endspurt gegen die Dänen behaupten – mit Erfolg. „Die Goldmedaille war schon das Ziel. Aber wir wollten es eigentlich nicht so spannend machen und hatten gehofft, wie im Vorlauf mit mehr Vorsprung auf die letzten 500 Meter zu gehen“, sagte Moos.

    Steinhübel gewinnt B-Finale

    Mit Platz fünf in einem ganz engen Halbfinale mit dem Olympiazweiten aus Irland verpassten Steinhübel und Jonathan Rommelmann (Crefelder Ruder-Club 1883) das Finale knapp, am Ende fehlten nur zwei Sekunden. „Wir hatten gehofft, noch länger an den entscheidenden zwei Booten dranzubleiben“, sagte Steinhübel. Im B-Finale zeigten die beiden aber noch einmal, dass sie ganz vorne mitfahren können. Das Duo übernahm nach 1000 Metern die Führung und gewann mit fast zwei Sekunden Vorsprung vor dem Boot aus Tschechien. „Das war ein richtig guter Abschluss. Es tut wirklich gut, mal wieder ein Rennen zu gewinnen“, freute sich Steinhübel.

    pm

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