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    HANDBALL

    SG DJK Rimpar II startet selbstbewusst in die neue Saison

    Mit diesem Kader geht die Zweitliga-Reserve der DJK Rimpar in die neue Saison (hinten von links) Matthias Keidel, Tino F... Foto: Christian Krenz

    So etwas wie in der letzten Saison soll Rimpars Zweitliga-Reserve nicht noch einmal passieren. Nach einem personellen Aderlass vor einem guten Jahr und einigen verletzungsbedingten Ausfällen fanden sich die Grün-Weißen zuletzt bis zum Ende der Saison im Abstiegskampf wieder. „Das war nicht sehr angenehm“, erinnert sich DJK-Trainer Janko Skrbic. Zwar gab es auch in diesem Sommer immerhin sieben Abgänge, darunter mit Philipp Meyer (erste Mannschaft), Andreas Paul (nach Waldbüttelbrunn) und Tim Rösner (Karriereende) die komplette Rückraumachse. Und auch Skrbic-Lands- und Notfallmann Matjaz Krze ist nicht mehr mit dabei.

    Neun neue Spieler

    Im Gegenzug sind aber neun Spieler zur Zweitliga-Reserve gestoßen. Aus Heidingsfeld kamen mit Niklas Grammel, Julius Weinhardt und Maximilian Wirth gleich drei Rückraumspieler. Weinhardt hat zuvor bereits in der Dritten Liga beim TSV Rödelsee gespielt – genau wie Philipp Schnabel beim TV Kirchzell, von wo er nach Rimpar gewechselt ist. Den Rückraum komplettieren Felix Karle und Julian Henning (auch auf Außen einsetzbar) aus der eigenen A-Jugend sowie Lorenz Hofmann, der bereits in der letzten Saison gute Partien auf der Spielmacher-Position absolviert hat.

    „Wir gehen viel selbstbewusster in die Auftaktspiele als im letzten Jahr, auch weil wir viel mehr und besser trainieren konnten. Die Mischung aus alten und neuen Spielern passt. Es ist Leben in der Mannschaft“, sagt Skrbic vor dem Heim-Saisonauftakt gegen den letztjährigen Bayernliga-Fünften Günzburg an diesem Samstag (20 Uhr, Dreifachsporthalle).

    Das Highlight der letzten Wochen war ein Trainingslager in Ljubljana Ende August. In der slowenischen Hauptstadt testeten die Wölfe auch gegen den nahen Erstliga-Aufsteiger RK Dol Tki Hrastnik und schafften ein 24:24-Unentschieden. „Es war mir wichtig, dass wir uns in der Vorbereitung mit einer internationalen Mannschaft messen“, sagt Skrbic. „Die Jungs haben das gut gelöst.“

    Auf der Kreisposition hat der gebürtige Slowene, der zu seiner aktiven Zeit selbst dort gespielt hat, schon fast ein Luxusproblem. Vier Kreisläufer stehen ihm nunmehr zur Verfügung, darunter Rückkehrer Nicolas Gräsl, der zuletzt mit dem HC Erlangen II überraschend Vizemeister in der Dritten Liga Ost geworden ist. „Dadurch konnten wir die Varianten mit zwei Kreisläufern erweitern“, sagt Skrbic, der viel Wert auf die Defensivarbeit legt: „Wir haben jetzt mehr Spieler im Kader, die gut in der Abwehr agieren können.“

    Kampf mit Verletzungen

    Im zweiten Heimspiel am Einheitsfeiertag kommt dann bereits der Drittliga-Absteiger HSC Bad Neustadt nach Rimpar. Sorgen macht sich Skrbic aktuell nur, weil eine knappe Handvoll Spieler noch mit Verletzungen zu kämpfen hat. Grammel kann nach einem Kieferbruch gar erst in der Rückrunde wieder auflaufen. Doch immerhin stehen auch noch mehrere A-Jugendliche Gewehr bei Fuß.

    Kader der SG DJK Rimpar II

    Abgänge: Andreas Paul (DJK Waldbüttelbrunn), Matjaz Krze (zurück ins Heimatland), Philipp Meyer (erste Mannschaft), Janik Nass (TG Heidingsfeld), Tim Rösner (Karriereende), Klemens Laumer (unbekannt), Daniel Rose (unbekannt).

    Zugänge: Nicolas Gräsl (HC Erlangen II), Felix Karle, Timon Hruschka (alle eigene Jugend), Niklas Grammel, Julius Weinhardt, Maximilian Wirth (alle TG Heidingsfeld), Philipp Schnabel (TV Kirchzell), Lukas Schmitt (reaktiviert), Ove Villmann (Jugend Rhein-Neckar Löwen).

    Aufgebot, Tor: Markus Leikauf, Timon Hruschka. Rückraum: Felix Karle, Lorenz Hofmann, Niklas Grammel, Julius Weinhardt, Maximilian Wirth, Philipp Schnabel, Lukas Schmitt. Kreis: Nicolas Gräsl, Tino Fischer, Moritz Mohr, Aaron Noack. Außen: Benedict Gräsl, Matthias Keidel, Julian Henning, Bernhard Huber.

    Trainer: Janko Skrbic (seit März 2017).

    Saisonziel: vordere Tabellenhälfte.

    Meistertipp: HSC Bad Neustadt.

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