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    Sieg gegen Göttingen: Gelungene Heimpremiere für s.Oliver Würzburg

    Sieg gegen Göttingen: Gelungene Heimpremiere für s.Oliver Würzburg
    Florian Koch (s.Oliver Würzburg) bejubelt einen seiner Dreier. Foto: Heiko Becker

    Das war deutlich! Mit einem auch in der Höhe verdienten 90:75 (51:38)-Sieg hat Basketball-Bundesligist s.Oliver Würzburg eine gelungene Heimpremiere in der Saison 2019/20 gefeiert. Nach anfänglicher Nervosität hatten die Baskets die Partie gegen die BG Göttingen spätestens ab Mitte des zweiten Viertels fest im Griff - und verteidigen damit ganz nebenbei auch ihre weiße Weste gegen die Süd-Niedersachsen: es war der sechste Sieg im sechsten Duell in der s.Oliver Arena. "Wir sind natürlich sehr glücklich, gleich unser erstes Heimspiel gewonnen zu haben. Das nimmt uns etwas den Druck", freute sich Baskets-Cheftrainer Denis Wucherer.

    Es dauerte anfangs ein paar Minuten, bis die Gastgeber vor offiziell 2981 Zuschauern ihren Rhythmus fanden. 5:11 lagen sie schnell hinten, vor allem Gäste-Forward Terry Allen mit schnellen acht Zählern setzte die ersten Akzente. Doch spätestens mit der Einwechslung von Jordan Hulls nahm die Partie die aus Würzburger Sicht erhoffte Wendung. Der 29-jährige "Sniper aus Indiana" traf mit traumwandlerischer Sicherheit aus allen Lagen, verwandelte alle drei Drei-Punkte- und vier Freiwürfe und hatte bis zur Halbzeit bereits 21 (!) Punkte erzielt. "Ich weiß gar nicht, ob mir das schon mal gelungen ist. Aber es hat sich auf dem Court einfach gut angefühlt", sagte Hulls, der damit maßgeblich zur 51:38-Halbzeitführung beigetragen hatte. Für Gäste-Coach Johan Roikakkers war dies schon spielentscheidend, und mit Blick auf Hulls ergänzte er lakonisch: "Ich muss nochmal auf das Taktikboard schauen, ob ich vor der Partie tatsächlich nicht darauf hingewiesen habe, dass Jordan ein exzellenter Schütze ist."

    Neben Hulls verdiente sich Flo Koch auf Würzburger Seiten Bestnoten. Der Flügelspieler erzielte am Ende 19 Zähler (5/7 Dreier) und setzte in der zweiten Halbzeit immer dann Nadelstiche, wenn die Gäste nochmal ein bisschen auf Tuchfühlung kamen. "Zwischendrin hat es noch ein wenig gehackt und war holprig, aber wir haben 40 Minuten alles gegeben und angedeutet, wie wir spielen wollen: schnell, mit Emotionen und Physis", so der 27-Jährige, der zum "man of the match" gewählt wurde und inmitten des Fanblocks, der seit dieser Saison direkt neben der Spielerbank angesiedelt ist, die traditionelle Sieger-"Humba" anstimmte.

    Weiter geht's für s.Oliver Würzburg nächsten Sonntag um 18 Uhr mit dem "Franken-Derby" bei medi Bayreuth in der Oberfrankenhalle.

    Für Würzburg spielten: Hulls 24/4 Dreier, Koch 19/5, Wells 13 (9 Assists), Fischer 12 (8 Rebounds), Richter 7, Bowlin 6/1, Allen 5/1, Hoffmann 4, Chapman, Haßfurther, Obiesie.

    Beste bei Göttingen: Allen 21/4, Carter 16, Anderson 14/4, Hundt 10/2 (14 Assists).

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