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    BASKETBALL: BUNDESLIGA

    So kommen die Baskets in die Play-offs

    "Gemeinsam sind wir stark": Die Baskets können aus eigener Kraft die Play-offs erreichen. Foto: Heiko Becker

    Aus fünf mach zwei! Es geht noch um die Plätze sieben und acht - und um die rangeln nun noch fünf Mannschaften in der Basketball-Bundesliga, die an diesem Wochenende mit einem Doppelspieltag am Freitag und am Sonntag ihre Hauptrunde beschließt. Die Tabellensiebten bis -elften, also von oben herab Bonn, Würzburg, Ludwigsburg, Frankfurt und Braunschweig, haben alle noch die Chance, sich für die Play-offs zu qualifizieren. Was passieren muss, damit s.Oliver Würzburg tatsächlich in die Saisonverlängerung gehen kann:

    s.Oliver Würzburg (8. Platz, 16 Siege)

    Restprogramm: Bonn (Heimspiel = H), Bamberg (Auswärtsspiel = A)

    Die Ausgangslage ist denkbar simpel: Gewinnen die Baskets ihre letzten beiden Spiele, stehen sie sicher in den Play-offs. Schlagen sie dabei am Freitagabend (20.30 Uhr, s.Oliver Arena) Bonn auch noch mit sechs Punkten Differenz, überholen sie die Rheinländer sogar, weil sie dann den direkten Vergleich gewonnen haben. Den haben sie auch gegenüber Ludwigsburg und Frankfurt für sich entschieden. Lediglich gegen Braunschweig zogen die Würzburger in beiden Partien den Kürzeren. Bemerkenswerte Randnotiz: Die Baskets haben in dieser Saison noch kein einziges Spiel gegen eine Mannschaft, die vor ihnen steht, gewonnen. Und theoretisch kann ein Sieg aus den dann 14 Partien gegen die ersten Sieben genügen, um in die Play-offs zu kommen. "Wir haben natürlich alle schon rumgerechnet und uns überlegt, was alles passieren kann", sagt Baskets-Trainer Denis Wucherer: "Die Rechnerei hilft uns aber nicht weiter, wir brauchen die volle Konzentration auf das Spiel am Freitag. Durch die starke Leistung vor allem in der ersten Halbzeit in Bayreuth sind das Selbstbewusstsein, der Spaß am Job und die Spielfreude, die uns in den letzten Monaten ausgezeichnet haben, wieder da", ist der Trainer überzeugt, der hofft: "Wir wollen in einer vollen Halle vor unseren Fans noch einmal alles rausholen und zusammen Spaß haben." Ins selbe Horn bläst Center Mike Morrison: "Wir haben das ganze Jahr hart gearbeitet und hoffen, dass wir die nötigen Siege holen können, um die Play-offs zu erreichen. Wir wollen im letzten Heimspiel noch einmal alles geben und unseren Fans unsere bestmögliche Leitung zeigen."

    Telekom Baskets Bonn (7., 17 Siege)

    Restprogramm: Würzburg (A), München (H)

    In den vergangenen drei Partien haben die Rheinländer stets über 90 Punkte geworfen. "Im Angriff sind sie mit ihrem tiefen Kader sehr gefährlich", sagt Wucherer. Bei der 98:110-Niederlage in Berlin am Mittwoch kamen gleich drei Bonner auf 20 Punkte und mehr: Center Charles Jackson, Shooting Guard Olivier Hanlan und Power Forward Bojan Subotic. Top-Scorer ist Point Guard Josh Mayo, der im Schnitt über 14 Punkte pro Partie wirft. Die Bonner haben gegen Würzburg mit sieben Siegen in 13 Begegnungen (noch) knapp die Nase vorn, dafür aber auch die schlechteste Auswärtsbilanz der auf den ersten acht Plätzen rangierenden Teams (sechs Siege, zehn Niederlagen).

    MHP Riesen Ludwigsburg ( 9., 16 Siege)

    Restprogramm: Göttingen (A), Berlin (H)

    Durch die Niederlage bei Kellerkind Bremerhaven Anfang des Monats haben sich die Schwaben um eine günstigere Ausgangsposition gebracht und stehen in den beiden letzten Partien unter Druck. Haben die direkten Vergleiche gegen Bonn und Würzburg verloren, brauchen also mehr Siege als die beiden  (noch) vor ihnen Platzierten.

    Fraport Skyliners Frankfurt (10.. 15 Siege)

    Restprogramm: Braunschweig (A), Gießen (H)

    Die Hessen haben den direkten Vergleich gegen Bonn gewonnen, die Vergleiche gegen Ludwigsburg und Würzburg aber verloren. Der Papierform nach haben die Frankfurter mit den Braunschweigern den leichtesten Endspurt vor sich und können den direkten Konkurrenten aus Niedersachsen bereits am Freitag aus dem Rennen werfen. 

    Basketball Löwen Braunschweig (11., 15 Siege)

    Frankfurt (H), Bayreuth (H)

    Siehe Skyliners Frankfurt.

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