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    Fußball: DFB-Pokal

    Tickets, TV und Einnahmen - Fakten rund um das Pokalspiel der Würzburger Kickers

    Objekt der Begierde: der DFB-Pokal. Foto: Jan Woitas

    Gibt es noch Karten?

    Ja. Rund 8500 Tickets sind im Vorverkauf weg gegangen. Rund 1600 Gästefans werden die TSG Hoffenheim begleiten. Sowohl für den Heim- als auch für den Gästebereich wird es am Spieltag noch Tickets geben. Die Sitzplätze sowie die Mittelblöcke 3a und 3b auf der Gegengerade sind allerdings bereits ausverkauft. Die Kartenhäuschen öffnen am Samstag genauso wie die Stadiontore zwei Stunden vor Anpfiff also um 16.30 Uhr. Im Vorverkauf können Tickets für den Heimbereich auch noch im Internet (www.fwk.de) erworben werden.

    Wie viele Zuschauer dürfen ins Stadion?

    Nach wie vor ist die Kapazität der Flyeralarm Arena auf 10 006 Besucher begrenzt. Zwar wird derzeit bereits am von der Stadt Würzburg geforderten Schallschutz gebaut, endgültig beendet sind die Bauarbeiten, laut dem Kickers-Vorstandsvorsitzenden Daniel Sauer, aber erst im Herbst. Dann dürfen auch wieder knapp über 13 000 Zuschauer ins Stadion am Dallenberg hinein. Derzeit werden zwar alle Sitzplatztickets verkauft, dafür können die Kickers nicht die volle Kapazität der Stehränge ausreizen.

    Kommt das Spiel live im TV?

    Nur im Bezahlfernsehsender Sky. Unverschlüsselt sind die Erstrundenspiele zwischen Uerdingen und Dortmund am Freitag (20.30 Uhr, Sport1) sowie Energie Cottbus und Bayern München am Montag (20.45 Uhr, ARD) zu sehen.

    Wie viel Geld nehmen die Kickers ein?

    Im DFB-Pokal-Wettbewerb gibt es eine Zentralvermarktung durch den Deutschen Fußball-Bund (DFB). Das bedeutet, die Klubs selbst können beispielsweise keine Bandenwerbung verkaufen. Auch ob ein Spiel live im frei empfangbaren TV gezeigt wird oder nicht, spielt bei den Einnahmen der Klubs keine Rolle. Alle Einnahmen kommen in einen Topf und werden unter den Teilnehmern verteilt. Die Summe wurde im Vergleich zum Vorjahr erhöht. 130 500 Euro (Saison: 2018/19: 121 000 Euro) kassieren jene Klubs, die sich wie die Kickers über einen Landespokal-Wettbewerb für die Erstrunden-Teilnahme qualifiziert haben.  Zusätzlich zu den Vermarktungseinnahmen kassieren die Kickers noch 45 Prozent der Zuschauer-Einnahmen aus ihrem Spiel. In der zweiten Runde gibt es dann schon eine garantierte Summe von 351 000 Euro aus dem Vermarktungstopf. Sollten die Kickers also tatsächlich am Samstag die Pokalsensation schaffen, könnten sie auf einen Schlag eine Einnahme von rund 500 000 Euro verbuchen. 

    Gibt es im DFB-Pokal-Wettbewerb den Videobeweis?

    Seit dieser Saison kommen neben den Spielen der ersten Bundesliga auch bei allen Zweitliga-Partien Videoschiedsrichter zum Einsatz. In den ersten Runden des DFB-Pokal-Wettbewerbs gibt es aber weder die Torlinientechnik noch einen Video-Referee. In der Vorsaison wurden ab dem Viertelfinale die Schiedsrichter im Stadion von Unparteiischen vor dem Bildschirm unterstützt. In dieser Saison greifen die Videoschiedsrichter schon früher, nämlich ab dem Achtelfinale, also der dritten Runde, ins DFB-Pokal-Geschehen ein.

    Wer pfeift die Partie am Samstag in Würzburg?

    Der Deutsche Fußballbund (DFB) schickt einen sehr erfahrenen Schiedsrichter an den Dallenberg. Guido Winkmann hat bereits 127 Erstliga-Partien geleitet. Der 45-Jährige, der aus Kerken in Nordrhein-Westfalen stammt, ist seit 2008 Erstliga-Referee. Am Dallenberg war er auch schon einmal zu Gast. Winkmann leitete in der Würzburger Zweitliga-Saison 2016/17 das Montagabend-Heimspiel der Rothosen gegen den FC St. Pauli. Damals siegten die Kickers mit 1:0.

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