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    FUSSBALL: LANDESLIGA

    Unterpleichfeld verliert Verfolgertreffen

    Landesliga Nord-West

    TSV Unterpleichfeld – FC Geesdorf 0:2 (0:1)

    Der TSV Unterpleichfeld hat am Sonntagnachmittag das Verfolgertreffen gegen den FC Geesdorf verloren und ist damit auf den vierten Tabellenplatz zurückgefallen. "Wir sind ordentlich ins Spiel gekommen und waren die aktivere Mannschaft. Das letzte Quäntchen hat heute aber gefehlt – und der Gegner hat das sehr geschickt gemacht", gestand TSV-Spielertrainer Andreas Zehner, dessen Pendant an der Seitenlinie, Benjamin Freund, das Geschehen aufgrund seiner Rot-Sperre nur von der Vereinsgaststätte aus verfolgen konnte.

    Bei Geesdorf fehlte Spielertrainer Jannik Feidel, weil er im Urlaub weilte. Sein Vertreter Patrick Werner bemerkte: "Die Unterpleichfelder haben wie erwartet konstruktiv nach vorne gespielt. Dadurch bekamen wir mehr Räume als zuletzt." So hatte Simon Weiglein nach einem Einwurf den flinken Niclas Staudt mit einem klasse Diagonalball auf die Reise geschickt. Der 20-Jährige, der im Sommer von der Drittliga-Reserve der Würzburger Kickers in den Wiesentheider Ortsteil gewechselt ist, schoss zum 1:0 für die Schwarz-Weißen ein. Auch beim 0:2 aus TSV-Sicht war Staudt durchgebrochen; nach einem Gerangel mit Nino Wagner ging er an der Strafraumkante zu Boden. Der Schiedsrichter entschied auf Freistoß für die Gäste (71.). Simon Weiglein verwandelte unter Mithilfe der Unterpleichfelder Mauer. Danach warfen die Hausherren noch einmal alles nach vorne – ohne Erfolg.

    Unterpleichfeld: Kraus – Wagner, Hiesberger, Zehner, Vollmuth, T. Eisenmann, Streit (72. Scheidel), Ludwig (61. Kamolz), Gull, Dees, Dorsch (83. Suroji).
    Schiedsrichter: Björn Söllner (TSV Schonungen). Zuschauer: 240. Tore: 0:1 Staudt (28.), 0:2 Simon Weiglein (71.).

     

    TSV Lengfeld – 1. FC Lichtenfels 0:2 (0:0)

    Der TSV Lengfeld hat gegen die kampfstarken Lichtenfelser eine unnötige Niederlage kassiert und verbleibt damit in der Abstiegszone. "Wir hätten schon in der ersten Hälfte zwei oder drei Tore machen müssen", sagte TSV-Trainer Michael Hochrein und fügte hinzu: "Wenn wir uns nicht selbst dezimiert hätten, wären die Chancen hoch gewesen, dass wir als Sieger vom Feld gehen. Insofern haben wir uns selbst geschlagen."

    TSV-Mittelstürmer Daniel Endres hatte nach einer Schwalbe und einem Foulspiel kurz vor der Pause die Gelb-Rote Karte gesehen. Sebastian Markert musste nach einer Tätlichkeit in der 74. Minute mit Knallrot vom Platz. Zuvor waren die Lichtenfelser mit ihrer ersten ernsthaften Chance in Führung gegangen (57.). "Wir haben auch in Unterzahl ordentlich dagegen gehalten", fand Hochrein, dessen Team erst in der Schlussminute den entscheidenden zweiten Treffer hinnehmen musste.

    Lengfeld: Krämer – Markert, Hofmann, Schmitt, Hänling, Heckelmann, Renninger, Lindner (89. Kirchner), Top (69. Tkalec), Weidner (64. Plagens), Endres.
    Schiedsrichter: Thomas M. Raßbach (TSV Lehrberg). Zuschauer: 150. Tore: 0:1 Mahr (57.), 0:2 M. Jankowiak (90.). Gelb-Rot: Endres (40., Schwalbe+Foulspiel). Rot: Markert (74., Tätlichkeit, beide Lengfeld), Hellmuth (83., Notbremse, Lichtenfels).
     

    TSV Kleinrinderfeld – FT Schweinfurt 0:2 (0:2)

    Peter Engert redete nach der 0:2-Heimpleite gegen die Freien Turner nicht lange um den heißen Brei herum. "Jetzt beginnt für uns der Abstiegskampf pur", konstatierte der TSV-Abteilungsleiter, der erneut mit dem Auftreten seiner Kleinrinderfelder haderte. "Wir müssen wieder über den Kampf ins Spiel finden. Ansonsten sehe ich in nächster Zeit nichts Positives." Zuvor hatten Engert und die anderen 99 Zuschauer mitansehen müssen, wie die Hausherren trotz eigenem Anstoß nach wenigen Sekunden in Rückstand gerieten. FTS-Stürmer Dominik Popp sprintete in einen missglückten Rückpass und erzielte so diesen frühen Treffer. Mitte der ersten Halbzeit konnte Sandro Kramosch nach Aussage Engerts nur mit einer Notbremse gestoppt werden, doch der Schiedsrichter ließ die Rote Karte stecken. Und dann kassierte Kleinrinderfeld kurz vor der Pause auch noch das 0:2. Im zweiten Abschnitt war beim Team von Tobias Jäger zwar ein Aufbäumen erkennbar. "Insgesamt war das aber zu wenig kontrolliert", fand Engert.

    Kleinrinderfeld: Schneider –, M. Kramosch, Wendel, Engert, M. Jäger, Sommer, S. Kramosch, Zipprich (72. Zipprich), Rentzsch (62. Hemm), Günder, Pfeuffer.
    Schiedsrichter: Fabian Gratzke (TSV Neukenroth). Zuschauer: 100. Tore: 0:1 Popp (1.), 0:2 Tyrell Walton (44.). Gelb-Rot: Aydin (82., wdh. Foulspiel, FT Schweinfurt).


    ASV Rimpar – SV Alemannia Haibach 0:3 (0:1)

    Rimpars Fußballer haben sich gegen das Spitzenteam aus Haibach teuer verkauft, mussten am Ende dennoch eine klare 0:3-Heimniederlage hinnehmen. "Wir haben am Schluss unsere Viererkette aufgelöst und noch einen weiteren Stürmer gebracht. Dadurch kamen die Haibacher noch zu zwei Treffern", sagte ASV-Trainer Harald Funsch und war mit dem Auftritt seiner Elf insgesamt zufrieden. In Folge einer Ecke war das Schlusslicht in Rückstand geraten (12.). Nach dem Seitenwechsel gelang den Rimparern auch nach vorne mehr. So traf der eingewechselte Moritz Fischer nur den Pfosten; auch Marvin Ott hatte eine Riesenchance. "Daher trauern wir jetzt auch einem möglichen Punkt etwas hinterher", so Funsch, für dessen Team es als nächstes zum Klassenprimus nach Aschaffenburg geht.

    Rimpar: Michel – Moskwiak (86. Hagen), Hartmann, Baier, Eck, Fragmeier, Ott, Brahimi, Magel (58. Fischer), Böhm, Harant (77. Winkler).

    Schiedsrichter: Tobias Fenkl (SF Unterpreppach). Zuschauer: 100. Tore: 0:1 Gerhart (12.), 0:2 Trapp (88.), 0:3 Koukalias (90.+1).
     

    VfL Frohnlach – TG Höchberg 4:4 (3:2)

    Auch einen Tag nach dem turbulenten 4:4 beim Aufsteiger in Frohnlach war Höchbergs Trainer Thomas Kaiser noch ziemlich angefressen. "So kannst du dich in dieser Liga einfach nicht präsentieren. Wir haben körperlos verteidigt", kritisierte Kaiser seine Mannschaft: "Eigentlich hätten wir als Verlierer vom Platz gehen müssen." Stattdessen wäre es beinahe sogar zu einem Happy End gekommen. Der spielende Co-Trainer Tobias Riedner brachte die Kracken eine Viertelstunde vor dem Ende mit 4:3 in Führung. Tom Bretorius hatte zudem noch eine Großchance. Doch in der 80. Minute kamen die offensivstarken Oberfranken zum verdienten 4:4-Ausgleich. Vor allem mit der Leistung vor der Pause war Kaiser nicht einverstanden. "In der Kabine bin ich schon lange nicht mehr so laut geworden. Wir werden uns das Video gleich zum Wochenbeginn gemeinsam ansehen, damit die Spieler sehen, was los war."

    Ärgerlich war aus seiner Sicht allerdings der VfL-Treffer zum 3:2 per Strafstoß kurz vor der Pause. Denn der Schiedsrichter habe eigentlich schon weiterspielen lassen, sich aber vom 30 Meter entfernt stehenden Assistenten umstimmen lassen, so der TGH-Trainer. Der frühere Regionalliga-Spieler Aykut Civelek ließ sich anschließend nicht zweimal bitten.

    Höchberg: Weihs – Schug, Bretorius, Hippacher, Moser, Riedner, Schmitt (66. Burkard), A. Priesnitz, Karl (46. Bolg), Unger, Hansel.
    Schiedsrichter: David Wagner (Kirchehrenbach). Zuschauer: 150. Tore: 0:1 Schug (9.), 1:1 Scheler (24.), 2:1 Özdemir (29.), 2:2 Schmitt (31.), 3:2 Civelek (42., Foulelfmeter), 3:3 Burkard (69.), 3:4 Riedner (75.), 4:4 Simitci (80.).

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