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    HANDBALL: ZWEITE BUNDESLIGA, MÄNNER

    Trainerfindung in Rimpar zieht sich

    Die Trainerfindung beim Handball-Zweitligisten DJK Rimpar Wölfe zieht sich in die Länge. Am Wochenende hatte Geschäftsführer Roland Sauer am Rande des Spiels in Aue voller Zuversicht in Aussicht gestellt, am Montag oder Dienstag einen Nachfolger für Matthias Obinger in der kommenden Saison präsentieren zu können. Am Mittwoch konnte Sauer jedoch immer noch keinen Vollzug mit seinem bevorzugten Bewerber vermelden.

    „Beide Seiten haben großes Interesse aneinander, daran hat sich nichts geändert in den Gesprächen am Wochenende. Allerdings gibt es immer noch Details zu klären“, erklärt Sauer die Verzögerung. Um welche Details es sich genau handelt, darauf wollte er am Mittwochabend aufgrund der laufenden Vertragsverhandlungen nicht konkret eingehen. Er dringt aber darauf: „Sie müssen in den nächsten Tagen geklärt werden.“

    Reine Chefsache

    Unterdessen geht das Rätselraten um die Kandidaten weiter. Wie berichtet, sind laut dem Wölfe-Boss drei Bewerber in der engen Auswahl, den einen davon präferiert er. Wer die drei sind, das hält Sauer streng geheim. Die Trainersuche ist reine Chefsache.

    Selbst Co-Trainer Josef Schömig ist nicht im Bilde. „Ich kenne weder die Kandidaten noch den Fortschritt in der Frage, da ich in die Entscheidungsfindung nicht involviert bin“, erklärt der 53-Jährige auf Anfrage. Schömig ist seit 35 Jahren fester Bestandteil der ersten Männermannschaft, erst als Aktiver, später im Trainerteam; er war Assistent von sechs verschiedenen Übungsleitern. Ob er sein Amt auch in der nächsten Spielzeit unter dem neuen Coach fortführen wolle und werde, wisse er noch nicht. Seine Entscheidung mache er von mehreren Faktoren abhängig – „unter anderem natürlich davon, wer der Neue wird“.

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