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    FUßBALL: BAYERNLIGA NORD, MÄNNER

    Vorzeitiges Aus für Andreas Ganzinger?

    Weiß nicht, ob er in 2018 noch einmal für den WFV auf dem Platz stehen wird: Andreas Ganzinger. Foto: Heiko Becker

    SpVgg Ansbach – Würzburger FV 0:1 (0:1)

    Getrübte Freude beim Würzburger FV. Zwar gewannen die Zellerauer am Samstag mit 1:0 gegen Ansbach und bleiben damit in der Liga ungeschlagen, doch steht der Verdacht auf einen Innenbandriss bei Außenverteidiger Andreas Ganzinger im Raum. Verletzt hatte er sich bereits beim Abschlusstraining am Donnerstag, der am Freitag aufgesuchte Arzt stellte die Vermutung an, es könne sich um einen Innenbandriss handeln. Würde sich sein Verdacht bestätigen, wäre die Saison im Jahr 2018 für Ganzinger gelaufen. Gewissheit werden weitere Untersuchungen im Lauf der Woche bringen. „Ich will den Teufel nicht an die Wand malen, aber natürlich wäre es sehr bitter, wenn ein Stammspieler wie Andi ausfallen würde. Zumal er zuletzt topfit war und hundert Prozent Leistung abgeliefert hat“, sagte WFV-Trainer Marc Reitmaier.

    Hänschke übernimmt

    In Mittelfranken hatte Marc Hänschke den Rechtsverteidiger vertreten und gute Arbeit verrichtet. Die Partie gegen Ansbach war geprägt von vielen Zweikämpfen und lebte von Chancen auf beiden Seiten. Für die Zellerauer verwandelte Patrick Hofmann die zweite Möglichkeit des Spiels zum 1:0 (18.). „Kurz vor der Halbzeit hatten wir dann Glück“, sagte Reitmaier in Erinnerung an einen langen Ball der Ansbacher, den Innenverteidiger Ben Müller kurz vor der Linie noch klärte.

    Mit Druck in Halbzeit zwei

    Mit Druck startete der WFV in die zweite Hälfte, doch konnten Sebastian Fries und Cristian Alexandru Dan ihre Chancen nicht verwerten, was beinahe bestraft worden wäre, als Ansbach ab der 60. Minute noch einmal einen Gang zulegte. Torwart André Koob parierte ein paarmal glänzend, während der eingewechselte Tim Lorenz die Defensive stärkte. Die Chance, die Führung auszuweiten, vergab Wojtek Droszcz gut zwei Minuten vor Schluss.

    Ansbach: Heid – Belzner, Hasselmeier, Dietrich, Kroiß, Seefried (79. Silaklang), Meyer, Reutelhuber (60. Schüler), Landshuter, Bayerlein, Stolz (60. Lederer).

    Würzburg: Koob – Hänschke, Müller, Bauer, Schömig – Istrefi 90.+1 Barthel), Droszcz – Michel (89. Obrusnik), Fries, Hofmann (80. Lorenz) – Dan. Schiedsrichter: Öllinger (Riedhütte). Zuschauer: 500. Tor: 0:1 Patrick Hofmann (19.).

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