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    Fußball: Dritte Liga

    Warum den Kickers kein Punktabzug droht

    Mit buntem Rauch sorgten die Kickers-Anhänger in Großaspach für eine Spielunterbrechung Foto: Meike Kreidler, foto2press

    Die Fahrt nach Großaspach war für die Würzburger Kickers in dieser Drittliga-Saison die - was die Entfernung angeht - kürzeste Auswärtstour. Entsprechend groß war die Fan-Unterstützung bei der 1:2-Niederlage. Rund 400 Anhänger hatten die Rothosen zum Auswärtsspiel ins Schwabenland begleitet. Der harte Kern der Anhänger hatte die Fahrt unter ein Motto gestellt: "Aloha FWK". Im Stadion zeigten die Rothosen-Anhänger ein entsprechendes Banner und zündeten bunte Nebelkerzen. Grund genug für Schiedsrichter Henry Müller die Partie kurz zu unterbrechen.

    Stellt sich die Frage, warum den Kickers ob dieses Umstands, anders als Regionalligist FC Schweinfurt 05 beim Auswärtsspiel in Buchbach, kein Punktabzug droht. Die Antwort ist einfach: Für die Drittliga-Partien ist die Sportgerichtsbarkeit des Deutschen Fußball-Bundes und nicht jene des Bayerischen Fußballverbands zuständig. Und da werden andere Maßstäbe angelegt. Um eine Geldstrafe werden die Kickers freilich nicht herum kommen.

    Bislang mussten die Rothosen in dieser Saison für insgesamt drei solcher Vergehen 1700 Euro berappen. Im Ligavergleich wenig. Hansa Rostock zum Beispiel musste wegen 14 Pyro-Vergehen in dieser Spielzeit schon über 90 000 Euro an Strafen bezahlen.

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