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    FUßBALL

    Wenn der Nachwuchs sich misst

    Schon im vergangenem Jahr maßen sich Würzburger U-15-Fußballer mit der internationalen Konkurrenz, wie hier Simon Schäff... Foto: Heiko Becker

    Entspannt lehnt sich Helmut Bolldorf, langjähriger Funktionär des ehemaligen Post-SV Sieboldshöhe und nach der Fusion mitverantwortlich für den Breitensport beim FC Würzburger Kickers, zurück. Zum 16. Mal ist es ihm und seinen Mitstreitern gelungen, namhafte Mannschaften zum internationalen U-15-Hallenturnier, das am Wochenende in der s.Oliver Arena stattfindet, nach Mainfranken zu holen.

    Vor 20 Jahren hatte diese Erfolgsstory ihren Anfang genommen. Bolldorf war damals Jugendleiter beim Post-SV und sein Sohn Daniel spielte bei den D-Junioren. „Sein Trainer Dirk Züchner kam auf mich zu und fragte, ob wir nicht ein Hallenturnier mit bekannten Mannschaften organisieren könnten“, erinnert sich der 63-Jährige. Zufällig hatte Bolldorf bereits Kontakte zum FC Bayern München geknüpft und diese genutzt. Es war die Geburtsstunde des internationalen Hallenturniers der U 13, das kommende Woche in der Kürnacher Höllberghalle stattfinden wird.

    Als Bolldorfs Sohn in die U 15 kam, organisierte der Vater zusätzlich ein Turnier für die C-Junioren. Auch das fand Anklang. Teams wie der VfB Stuttgart, die TSG Hoffenheim, Borussia Mönchengladbach oder RB Leipzig trugen sich in die Siegerliste ein. Vor zwei Jahren gewann mit Austria Wien erstmals ein ausländisches Team, das prompt auch im vergangenen Jahr der Konkurrenz ein Schnippchen geschlagen hat.

    Den Titelhattrick anzustreben, wäre aus Sicht von Austria-Trainer Christoph Glatzer vermessen: „Wir dürfen nicht damit rechnen, das dritte Mal in Folge zu gewinnen. Das wäre auch nicht respektvoll den anderen gegenüber.“ Vielmehr wünscht er sich, dass sein Team technisch schönen Fußball spielt. Glatzer legt aufgrund der langen Winterpause von Mitte November bis Mitte März sehr hohen Wert auf den Kick unter dem Hallendach. Daher nehmen er und seine Spieler gerne den weiten Weg nach Würzburg auf sich.

    Neben dem Nachwuchs der drei deutschen Erstligisten aus Hoffenheim, Augsburg und Freiburg sind Slavia Prag (Tschechien) und der FC Fulham (England) am Start. Komplettiert wird das internationale Quartett vom polnischen Vertreter Lech Posen, der erstmals nach Würzburg kommt.

    Gruppe A: Slavia Prag (Tschechien), TSG Hoffenheim, Greuther Fürth, FC Würzburger Kickers II. Gruppe B: Austria Wien (Österreich), Union Berlin, 1. FC Kaiserslautern, SV Kürnach. Gruppe C: FC Fulham (England), Karlsruher SC, FC St. Pauli, FC Würzburger Kickers NLZ. Gruppe D: Lech Posen (Polen), FC Augsburg, SC Freiburg, Würzburger FV. Gruppenphase: Samstag, ab 12 Uhr. Zwischenrunde: Samstag, ab 17:40 Uhr/Sonntag, ab 9 Uhr. Finalrunde: Sonntag, ab 11:50 Uhr. Finale: um 15:30 Uhr

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