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    HANDBALL: 2. BUNDESLIGA

    Rimparer begrüßen einen Rückkehrer

    Handball - 2. Bundesliga - DJK Rimpar Wölfe - TSV Bayer Dormagen
    Deutschland, Würzburg, s.Oliver Arena, 08.12.2018, Handball - 2. Bundesliga - DJK Rimpar Wölfe - TSV Bayer DormagenBild: v. l. Trainer Dr. Matthias Obinger (DJK Rimpar Wölfe) Foto: Heiko Becker

    Während in Berlin und Köln die Weltmeisterschaft die Massen elektrisiert (hat), ist im Handballdorf Rimpar wieder der Alltag eingekehrt. Das Zweitliga-Team der DJK Rimpar Wölfe hat am 14. Januar die mannschaftliche Vorbereitung auf zweite Saisonhälfte aufgenommen und am Wochenende ein Trainingslager in eigner Halle mit zwei Tests absolviert. Gegen die beiden Drittligisten HC Erlangen U 23 (23:23) und TV Gelnhausen (33:29) bestritt das Team von Trainer Matthias Obinger am Freitagabend unter Ausschluss der Öffentlichkeit zwei Spiele über jeweils 60 Minuten hintereinander. „Das war bewusst so gewählt als Abschluss einer intensiven Trainingswoche“, erläuterte Obinger am Sonntagabend. „Zum einen wollte ich, dass die Spieler unter Wettkampfbedingungen noch mal an ihre Schmerzgrenzen gehen, zum anderen wollte ich ihnen allen Einsatzzeiten einräumen.“

    Tests für Dominik Schömig noch zu früh

    Für einen Rimparer Rückkehrer kamen die Tests noch zu früh. Linksaußen Dominik Schömig, der nach seinem Kreuzbandriss und sieben Monaten Zwangspause wieder mittrainiert, durfte noch nicht in den vollen Kontakt mit Gegenspielern gehen. Er soll im nächsten Test am Samstag gegen das Bundesliga-Team des HC Erlangen in Roßtal (18 Uhr) aber zu seinem ersten Einsatz kommen. Ob Steffen Kaufmann dann mit von der Partie sein wird, soll ein MRT am Montag ergeben. Der Rückraumwerfer hat sich gegen Gelnhausen eine Bänderdehnung im Fuß zugezogen. Bisher im Training und am Wochenende gefehlt hat Rückraumkollege Benedikt Brielmeier wegen Schmerzen nach einem Zahnimplantat.

    Treffen mit Bundesligisten

    Am 2. Februar nehmen die Wölfe noch am Turnier um den Hohenlohe Cup in Öhringen teil und treffen dort auf die weiteren Bundesligisten Bietigheim und Ludwigshafen, bevor am 10. Februar mit dem Duell beim TV Emsdetten die zweite Saisonhälfte beginnt. Obinger bleiben dann noch 18 Partien als Coach für seinen aktuell zehntplatzierten Heimatverein, bevor Ceven Klatt übernimmt. „Ich bin motiviert, das Beste aus der Saison herauszuholen und den angepeilten einstelligen Tabellenplatz zu erreichen“, betont der 38-Jährige. „Wir haben in dieser Woche viel dafür getan, um wieder in die Erfolgsspur vom Jahresende zurückzufinden.“ Dafür könne sich seine Mannschaft auch vom deutschen Nationalteam bei der WM einiges abschauen: „Kampf, Emotionen, Abwehr- und Tempospiel.“

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