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    Fußball: Dritte Liga

    Würzburger Kickers: Meisels Debüt als Zeichen

    Der ehemalige U-23-Akteur stellt nach seinem ersten Profieinsatz keine großen Ansprüche.
    Dominik Meisel Foto: Frank Scheuring

    Ganz billig, so befürchtete Dominik Meisel am Samstagnachmittag, werde der Abend nicht werden. Bei der schon länger geplanten mannschaftsinternen Weihnachtsfeier würden ein paar Runden auf ihn gehen, kündigte der 20-Jährige an. Sein Debüt im Profifußball musste gefeiert werden. In der 84. Minute war der gebürtige Oberfranke, der 2017 aus der U19 von Bayern Hof zu den Kickers gewechselt war, für Dave Gnaase eingewechselt worden. "Von ihm kann man sich einiges abschauen", sagte Meisel über Gnaase: "Seine Mentalität und dass er niemals aufsteckt, zum Beispiel."

    Meisel ist nach seinem ersten Einsatz weit davon, entfernt Forderungen zu stellen: "Ich kenne meinen Platz in der Mannschaft. Für mich geht es darum, erst einmal Einwechselspieler zu sein." Die Hereinnahme des Kickers-Akteurs, der in der vergangenen Saison noch für die U23 in der Bayernliga kickte, könnte auch ein Zeichen an jene Akteure sein, die noch ohne Einsatz sind. "Ich habe hart gearbeitet und immer Vollgas gegeben. Endlich bin ich belohnt worden." Und sein Kollege Patrick Sontheimer freute sich mit: "Es ist immer schön, wenn Spieler aus dem eigenen Nachwuchs den Sprung nach oben schaffen."

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