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    Basketball: Bundesliga

    Baskets: Was Wucherer an Florian Koch sehr schätzt

    Der viertbeste Drei-Punkte-Werfer der BBL verlängert seinen Vertrag um ein Jahr. Der Trainer ist zufrieden - und die Fans dürften es auch sein.
    Hier bejubelte er einen seiner vielen erfolgreichen Dreier: Florian Koch 
    Hier bejubelte er einen seiner vielen erfolgreichen Dreier: Florian Koch  Foto: Heiko Becker

    Zumindest teilweise ist der Wunsch der Anhänger von Basketball-Bundesligist s.Oliver Würzburg in Erfüllung gegangen: "Flo langfristig binden" hatte der Fanclub "Red Passion Würzburg" vergangene Woche mit großen Bannern am Aufgang zum Trainingszentrum gefordert. Am Montagabend hat Florian Koch nun einen neuen Vertrag bei den Baskets unterschrieben. "Mindestens für ein weiteres Jahr", teilte der Verein mit, wird der 28-Jährige für das Team von Trainer Denis Wucherer auf Korbjagd gehen. "Wir sind sehr froh, dass wir das hinbekommen haben. Flo passt als Typ gut zu uns und ist bei den Fans beliebt", sagt der 47-Jährige mit hörbarer Zufriedenheit am Telefon, und ergänzt: "Die letzten drei Monate waren von komplett gegenseitigem Vertrauen geprägt. Wir haben Flo gesagt, dass, wenn wir ihm ein Angebot unterbreiten, dies auch von Anstand und Wertschätzung geprägt sein muss. Wir haben auf den anderen Positionen gut gearbeitet, so dass wir uns ihn nun leisten konnten."

    "Vielleicht können wir ihn in die Richtung entwickeln, dass er zusätzlich auch auf der großen Flügelposition agieren kann."
    Trainer Denis Wucherer über Florian Koch

    In den vergangenen beiden Spielzeiten hatte der "Bonner Jung" bereits sämtliche 55 Erstliga-Partien für die Würzburger bestritten und bis zum Corona-bedingten Abbruch seine persönlich bislang beste BBL-Saison gespielt: Durchschnittlich 8,3 Punkte pro Partie erzielte der 1,97 Meter große Flügelspieler, versenkte dabei jeden zweiten seiner Drei-Punkte-Versuche – ein herausragender Wert, der viertbeste in der gesamten Liga. "Wir wissen genau, was wir sportlich an ihm haben. Und ich denke, es bei ihm noch Luft nach oben. Vielleicht können wir ihn in die Richtung entwickeln, dass er zusätzlich auch auf der großen Flügelposition agieren kann", sagt Wucherer.

    Wird Shoshi der sechste Import-Spieler? Oder Sears?

    Vakant ist damit nur noch die sechste Import-Stelle im Team. Zusammen mit Sportmanager Kresimir Loncar und Assistenztrainer Steven Key läuft derzeit die Suche nach einem Center auf Hochtouren, so Wucherer. Zu den zahlreichen Kandidaten zählt der Kosovare Lis Shoshi, den die Baskets bereits letzten Sommer verpflichtet hatten, der dann aber wegen einer Schulterverletzung die komplette letzte Saison pausieren musste. Auch Justin Sears ist laut Wucherer eine Option. Der 2,03 Meter große US-Center, der bereits 2016/17 unter dem heutigen Baskets-Cheftrainer in Gießen spielte, verbrachte die letzten beiden Spielzeiten in Ludwigsburg und Oldenburg. Verletzungsbedingt, im Frühjahr zog sich der 26-Jährige einen Achillessehnen-Anriss zu, geriet die Karriere zuletzt ins Stocken.

    "Am Wochenende hat sich Justin mit Coach Key in Gießen getroffen, diese Tage wird er mal bei uns vorbeikommen. Wir suchen auf jeden Fall einen modernen Fünfer, der gerne auch ein paar Zentimeter kleiner sein darf", beschreibt Wucherer das Anforderungsprofil an die letzte freie Position im Team.

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