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    Tennis

    Doppel im Training und in Verbandsrunde erlaubt

    Für die Attraktivität der ab 15. Juni geplanten Übergangsrunde ist die Erlaubnis des Innenministeriums wichtig. Viele Mannschaften haben allerdings schon beschlossen,  ihre Meldung zurückzuziehen.
    Tennis-Doppel, wie hier von den French-Open-Siegern Kevin Krawietz (vorne) und Andreas Mies demonstriert, sind in Bayern ab sofort erlaubt.
    Tennis-Doppel, wie hier von den French-Open-Siegern Kevin Krawietz (vorne) und Andreas Mies demonstriert, sind in Bayern ab sofort erlaubt. Foto: LeonieHorky

    Die Übergangsrunde im Bayerischen Tennis-Verband (BTV) findet mit Doppel statt. Das teilte der Verband auf seiner Homepage mit. Nachdem der Mindestabstand im Doppel während den Ballwechseln nur in seltenen Ausnahmefällen unterschritten werde, sei das bayerische Innenministerium zu dem Schluss gekommen, dass das Doppel kontaktlos im Rahmen der geltenden Corona-Abstandsregeln erfolge. Damit, so der BTV, kann offiziell ab sofort auch Doppel im Verein gespielt und trainiert werden.

    Die Staatsregierung hat den Tennis-Wettkampfsport im Amateurbereich im Freien grundsätzlich ab dem 8. Juni 2020 freigegeben. Der BTV hält am Start der Übergangssaison (freiwillige Teilnahme, kein Auf- und Abstieg, flexible Spieltermine) ab dem 15. Juni aber fest, um den Vereinen genügend Zeit zur Vorbereitung zu geben. Mannschaften können noch bis Freitag (29. Mai) zurückgezogen werden.

    Der Spielbetrieb dürfte wegen der Unsicherheiten der letzten Wochen in wesentlich kleinerem Rahmen als vor der Corona-Pandemie geplant über die Bühne gehen. Viele Vereine überlassen es den einzelnen Mannschaften, ob sie antreten wollen. Im Nachwuchs-Bereich dürfte der Rückzug von Mannschaften besonders groß sein.

    Rahmenhygienekonzept in Arbeit

     Aktuell arbeiten das Innenministerium und das Gesundheitsministerium laut BTV mit Unterstützung der Sportfachverbände an einem „Rahmenhygienekonzept Sport“, in dem u.a. die offenen Fragen im Gastronomie- und Sanitärbereich festgelegt werden, an dem sich die Fachverbände dann sportartspezifisch im Rahmen eines eigenen Hygienekonzeptes orientieren können. Klar sei bereits, dass die Anfahrt zum Spieltag in einem Fahrzeug mit Personen aus maximal zwei Hausständen erfolgen kann.

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