• aktualisiert:

    Basketball

    s.Oliver: Saisonende nach spanischem Vorbild?

    Am Montag entscheiden die Klub-Verantwortlichen der Basketball-Bundesliga (BBL) in einer Video-Schalte über den weiteren Fortgang der seit Mitte März unterbrochenen Saison.
    Die Cheerleaders von s.Oliver Würzburg wird man in dieser Saison nicht mehr sehen. Ob die Spieler noch einmal ran dürfen, ist bis Montag offen.
    Die Cheerleaders von s.Oliver Würzburg wird man in dieser Saison nicht mehr sehen. Ob die Spieler noch einmal ran dürfen, ist bis Montag offen. Foto: Silvia Gralla

    Abbruch, Aufschub oder Fortsetzung? Am Montag entscheiden die Klub-Verantwortlichen der Basketball-Bundesliga (BBL) in einer Video-Schalte über den weiteren Fortgang der seit Mitte März unterbrochenen Saison. Vorschläge gab es seitdem zuhauf.

    Unter anderem hatte BBL-Geschäftsführer Stefan Holz drei regionale Turniere im Norden, in der Mitte und im Süden Deutschlands ins Spiel gebracht. Doch nicht wenige Klubs tendieren zu einer Absage: Weil sie entweder – wie zum Beispiel Bayreuth, Bamberg oder Ludwigsburg – sämtliche Verträge mit den Importspielern aufgelöst beziehungsweise "auf Eis" gelegt haben. Oder die Kosten der Wiederaufnahme des Spielbetriebs höher kämen als die eines Abbruchs.

    Auch s.Oliver Würzburg soll dem Vernehmen nach in Richtung vorzeitiges Saisonende tendieren. "Wenn ich ehrlich bin, mache ich mir mehr Gedanken über die nächste Saison", sagte jüngst Baskets-Geschäftsführer Steffen Liebler im Gespräch mit dieser Redaktion. Andere Vereine, wie etwa Alba Berlin oder die BG Göttingen wollen hingegen eine Fortsetzung. "Ich finde das eine gute Idee. Wir müssen auch sichtbar bleiben für die Fans", sagt etwa BG-Coach Johan Roijakkers auf "hna.de".

    Pesic: Nicht alle Mannschaften müssen weiter spielen

    Eine Kompromisslösung kann sich derweil Marko Pesic vorstellen. Im MagentaSport-Podcast sagte der Geschäftsführer von Meister FC Bayern München: "Ich finde es für uns ganz, ganz wichtig, dass wir spielen. Das heißt aber nicht, dass alle 17 Mannschaften spielen müssen. Ich finde, jeder sollte, so wie er kann, diese Entscheidung treffen." Die BBL-Saison könnte also nach spanischem Vorbild im Turnier-Modus enden. Dort will sich die ACB bis spätestens 31. Mai entscheiden, ob sie die Saison mit zwölf der ursprünglich 17 Teams an einem noch festzulegenden Ort fortführt. Dort sollen die Klubs zunächst in zwei Sechser-Gruppen gegeneinander spielen. Anschließend wird in zwei Halbfinals und einem Endspiel der Meister gekürt.

    Ähnliches könnte sich auch Oldenburgs Macher Hermann Schüller vorstellen. "Wir wollen die Runde auf jeden Fall beenden und einen Meister haben", sagte er in einem "Bild"-Interview, und ergänzte: "Möglicherweise auch gleich mit Play-offs in einem erweiterten Modus. Ich bin überzeugt, dass wir acht Teams zusammenbekommen."

    Kommentare (0)

      Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!