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    MÜNCHEN

    Fränkische Brenner-Vereinigung auf Bayerntour

    Minister Helmut Brunner (Mitte) mit (von links) mit den Brennern Georg Schwarz (Schlüsselfeld), Günter Wecklein (Binsbach), Johannes Haas (Pretzfeld) und Joachim Fischer (Wiesentheid). Foto: Ministerium

    70 Liter feinster „Brennstoff“ auf Werbetour in der Landeshauptstadt: Gemeinsam mit den Mitgliedern der fränkischen Brenner-Vereinigung Rosenhut präsentierte Landwirtschaftsminister Helmut Brunner eine außergewöhnliche Steinobst-Cuvée aus den typisch fränkischen Früchten Zwetschge, Mirabelle, Pflaume, Reneklode und Sauerkirsche vor dem Diana-Tempel im Münchner Hofgarten. Der „Brennstoff“ ist eine Kreation von sieben Brennern aus den Regionen Spessart, Untermain, Hassberge, Steigerwald und Fränkischer Schweiz. Das Fass tourt seit vergangenem Mai werbewirksam quer durch den Freistaat und hat inzwischen 3000 Kilometer zurückgelegt, wie das Landwirtschaftsministerium mitteilte. Brunner nutzte die Gelegenheit, um den Beitrag der Brennereien zum Erhalt einer vielfältigen und artenreichen Kulturlandschaft hervorzuheben. Schließlich sorge die Verarbeitung heimischen Obsts – auch alter Sorten aus Streuobstwiesen – dafür, dass der Landschaftscharakter der Regionen erhalten bleibt. „Edelbrände sind Kulturlandschaft in höchster Konzentration“, so der Minister.

    Von der Aktion der Brenner verspricht sich Brunner auch einen Schub für die „Initiative „Bayern Brand – Wir brennen für Bayern“. Diese hatte der Minister 2013 gemeinsam mit den drei Klein- und Obstbrennerverbänden der Regionen Franken, Lindau und Südostbayern ins Leben gerufen.

    Bearbeitet von Gerlinde Schlereth

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