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    WÜRZBURG / FÜRTH

    Immer mehr Kinder in Bayern

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    Zufall – oder? Passend zum internationalen Frauentag hat das Landesamt für Statistik am Mittwoch die „zusammengefasste Geburtenziffern“ für Bayern veröffentlicht. Intern sprechen die Fachleute von der „total fertility rate“, also der Fruchtbarkeitsrate. Gemeint ist die durchschnittliche Kinderzahl einer Frau. Sie liegt im Freistaat für 2016 bei 1,56 Kindern.

    Im Jahr zuvor lag die Geburtenziffer noch bei 1,48. Entscheidend für die Entwicklung ist der Geburtenzuwachs um 6,3 Prozent auf 125 689 im Jahr 2016. Damit setzt sich der Trend der vergangenen Jahre fort. Die niedrigste Geburtenrate wurde 2006 mit 1,32 Kindern pro Frau gemessen. Interessant auch: Deutsche Frauen, die im Freistaat leben, bekommen im Schnitt 1,46 Kinder, Frauen mit ausländischer Staatsangehörigkeit 2,04 Kinder.

    Frauen in Bayreuth gebären die wenigsten Kinder im Freistaat

    Die gebärfreudigsten Frauen im Lande sind die Schwäbinnen. Sie bringen im Schnitt 1,65 Kinder (2015: 1,54) zur Welt. In der Regierungsbezirks-Rangliste folgen Mittelfranken mit 1,58 (1,48), Oberbayern mit 1,55 (1,49), Niederbayern mit 1,54 (1,49), Unterfranken mit 1,54 (1,47) , Oberfranken mit 1,49 (1,41) und die Oberpfalz mit 1,48 (1,46) Kindern pro Frau. Der fruchtbarsten Kommunen liegen im Allgäu. Die Städte Kaufbeuren und Memmingen kommen auf eine Geburtenziffer von 1,81. Die Stadt Bayreuth belegt in dieser Statistik mit 1,20 den letzten Platz unter 96 Landkreisen und kreisfreien Städten in Bayern.

    Blickt man auf die unterfränkischen „Ergebnisse“ zeigt sich, dass die Rhön-Grabfelderinnen die gebärfreudigsten Frauen sind. Sie bekommen im Schnitt 1,69 (1,56) Kinder, dicht gefolgt von den Main-Spessarterinnen mit 1,68 (1,47) Kindern pro Frau. Am Ende dieser Statistik liegen die Frauen in den kreisfreien Städten, wobei Mütter in Würzburg mit 1,26 Kindern im Schnitt am wenigsten Nachwuchs bekommen.

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