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    ASCHAFFENBURG

    Joggerinnen im Park sexuell belästigt: Verdächtiger in Haft

    Ein 21-Jähriger sitzt in Untersuchungshaft, weil er im Verdacht steht, drei Joggerinnen in Aschaffenburg sexuell belästigt zu haben. Laut Polizeipräsidium Unterfranken handelt es sich um einen Mann aus dem Bereich Mettmann (Nordrhein-Westfalen), der beruflich in der Nähe der Tatorte beschäftigt ist.

    Der erste Fall ereignete sich am Vormittag des 23. Februar in der Darmstädter Straße, auf Höhe des Eingangs zum Waldfriedhof. Hier hatte ein Mann eine Fußgängerin unsittlich berührt. Drei Tage später meldeten sich zwei Joggerinnen bei der Polizei. Sie waren im hinteren Teil des Parks Schönbusch körperlich angegangen und ebenfalls unsittlich berührt worden.

    Die Aschaffenburger Polizei führte in der Folgezeit in Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft mit Hochdruck Ermittlungen zur Identifizierung des Tatverdächtigen. Außerdem wurde der Bereich der Tatorte von Beamten der Polizeiinspektion Aschaffenburg und des Operativen Ergänzungsdienstes überwacht. Auf diese Weise kamen die Ermittler dem 21-Jährigen auf die Spur. Der Mann wurde am 8. März von Beamten der Kripo Aschaffenburg vorläufig festgenommen. Der Ermittlungsrichter am Amtsgericht Aschaffenburg erließ noch am selben Tag Untersuchungshaftbefehl wegen des dringenden Verdachts der sexuellen Nötigung. Die Beamten brachten den Mann daraufhin in eine JVA.

    Bearbeitet von Gerlinde Schlereth

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