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    Würzburg

    Kommunalwahl: So funktioniert die Briefwahl

    Bequem zu Hause ausfüllen und dann in den Postkasten: Immer mehr Menschen wählen per Briefwahl. Foto: Christian Charisius, dpa

    Wer am Wahlsonntag nicht ins örtliches Wahllokal pilgern möchte, um seine Kreuze zu machen, kann schon lange vorher per Post seine ausgefüllten Wahlunterlagen verschicken. 

    Als erstes müssen die Bürger schriftlich oder persönlich einen Wahlschein bei der Gemeinde beantragen. Dafür kann das Formular verwendet werden, das auf der Rückseite der Wahlbenachrichtigung zu finden ist. Diese wird allen wahlberechtigten Bürgern nach Hause zugesendet. Die Briefwahl kann auch online über die Internetseite der Gemeinde, eine E-Mail an die Gemeinde oder mittels des QR-Codes auf der Wahlbenachrichtigung beantragt werden. Telefonisch ist die Beantragung der Briefwahl nicht möglich.

    Normalerweise sollten die Bürger ihre Briefwahlunterlagen eine Woche nach Versand des Antrags erhalten. Wenn das nicht der Fall ist, sollte man sich zeitnah an die Gemeinde wenden. Es wird zwar empfohlen die Wahlunterlagen möglichst frühzeitig anzufordern, spätestens müssen die Anträge aber zwei Tage vor der Wahl bei der Gemeinde eingehen, also bis Freitag, 13. März 2020, 15 Uhr

    Wahlunterlagen spätestens am Donnerstag vor der Wahl abschicken 

    Wer sich erst kurz vor der Wahl darum kümmert, sollte die Briefwahl am besten persönlich bei der Gemeinde beantragen. Dort kann man die Unterlagen nämlich direkt mitnehmen – oder gleich vor Ort die Kreuze setzen. Wichtig ist dabei, dass man einen gültigen Personalausweis oder Reisepass dabei hat. Mit einer Bevollmächtigung dürfen auch andere Personen die Wahlunterlagen für einen abholen.

    Der Wahlbrief muss spätestens um 18 Uhr am Wahlsonntag beim Wahlamt der Gemeinde eingehen. Damit das gelingt, müssen die Wähler ihre Unterlagen spätestens am Donnerstag vor der Wahl abschicken. Eine weitere Möglichkeit ist, die Wahlunterlagen persönlich in den Briefkasten der Gemeinde einzuwerfen.

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