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    MITTELFRANKEN

    Polizei stoppt illegales Autorennen mit vier Ferraris auf der A9

    Ferrari
    Symbolbild: Ferrari Foto: Matthias Balk (dpa)

    Die Polizei nahm am Sonntag vier Fahrer von Sportwagen fest, die in Verdacht stehen, sich zuvor ein illegales Rennen auf der A9 in Mittelfranken bei Greding (Lkr. Roth) geliefert zu haben. Die Fahrzeuge wurden sichergestellt, so das Polizeipräsidium Mittelfranken.

    Kurz nach 15 Uhr gingen mehrere Notrufe bei der Einsatzzentrale ein: Demnach waren auf der A9 vier Ferraris mit hoher Geschwindigkeit in Richtung Berlin unterwegs. Die Fahrer würden sich äußerst aggressiv gegenüber anderen Verkehrsteilnehmern verhalten und sich gegenseitig ein Rennen liefern. Unter anderem überholten sie auf dem Seitenstreifen und gefährdeten andere Verkehrsteilnehmer.

    Führerscheine und Autos weggenommen

    Mehrere Polizeistreifen nahmen die Verfolgung der Autos auf. An der Anschlussstelle Trockau (Ortsteil der Stadt Pegnitz in Oberfranken) stoppten die Beamten die vier Raser.

    Die Polizisten nahmen die vier Fahrer im Alter von 41 bis 45 Jahren vorläufig fest. Die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth ordnete die Sicherstellung deren Führerscheine sowie aller vier Autos an.

    Die Beamten leiteten gegen das Quartett Ermittlungsverfahren ein, unter anderem wegen des Verdachts auf ein verbotenes Kraftfahrzeugrennen. Inzwischen befinden sich die Verdächtigen wieder auf freiem Fuß.

    Zeugen, die das Verhalten der Ferrari-Fahrer beobachtet haben bzw. selbst durch deren Fahrweise gefährdet wurden, werden gebeten, sich mit der Verkehrspolizei Feucht unter der Telefonnummer (09128) 9197-0 in Verbindung zu setzen, so die Polizei weiter.

    Bearbeitet von Lukas Will

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