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    ASCHAFFENBURG

    Überfall auf Juweliergeschäft: Neue Erkenntnisse zum Fluchtweg der Täter

    Großfahndung nach Raubüberfall in Aschaffenburg Foto: Polizei

    Nach dem Raubüberfall auf ein Juweliergeschäft in der Aschaffenburger Innenstadt am Montagvormittag laufen die Ermittlungen der Kripo in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft weiter auf Hochtouren. Auch dank der Hinweise von Zeugen konnte ein Teil des Fluchtwegs rekonstruiert werden.

    Wie bereits berichtet, hatten mehrere Täter kurz vor 10.30 Uhr das Juweliergeschäft in der Herstallstraße betreten. Die Unbekannten bedrohten laut Polizeiangaben die Angestellten, versprühten Reizgas und raubten Schmuck aus den Auslagen. Anschließend türmten die Männer zunächst zu Fuß mit ihrer Beute. Eine Angestellte wurde leicht verletzt, berichtet die Polizei.

    Täter weiterhin auf der Flucht

    Mit einer Großfahndung hatte die Aschaffenburger Polizei bis in die Nachmittagsstunden nach den Tätern gefahndet. Sie befinden sich jedoch weiterhin auf der Flucht, so die Polizei. Anhand von Spuren und Zeugenangaben konnte zwischenzeitlich der Fluchtweg der Männer rekonstruiert werden. Dieser führt vom Tatort in der Herstallstraße aus über die Badergasse, Sandgasse, Erbsengasse, dann die Wermbachstraße passierend weiter in Richtung Altstadtfriedhof (Bereich hinter dem Löhergrabenparkhaus), hinunter ins Fischerviertel mit der Fischer- und Maingasse und schließlich dem Mainradweg entlang bis zum Perth Inch.

    Die Täter legten diesen Weg zumindest zum Teil auch mit Fahrrädern zurück, teilt die Polizei mit. Ob es vom Perth Inch dann weiter am Main entlang bis beispielsweise zum Schlotfegergrund ging, ist unklar – aber laut Polizeiangaben möglich. Irgendwo in diesem Bereich könnten die Täter dann vom Rad auf einen Fluchtwagen umgestiegen sein.

    Kripo bittet erneut um Hinweise

    Die Ermittler bitten jetzt erneut um Hinweise von Zeugen, denen die Täter auf dem Rad oder zu Fuß im Bereich des oben genannten Fluchtwegs aufgefallen sind. Von großer Bedeutung wären Beobachtungen zum Umstieg der Täter auf ein Auto. Anrufe nimmt die Kripo Aschaffenburg unter der Telefonnummer 06021/857-1732 entgegen.

    Bearbeitet von Simon Metzger

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