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    Berlin

    Wie sicher sind WLAN-Hotspots beim Banking?

    Aufpassen wo und wie man sich einloggt
    Öffentliche Hotspots helfen dabei, Datenvolumen zu sparen. Im Ausland sollte man sie aber nicht ohne Sicherheitsnetz nutzen. Foto: Christin Klose/dpa-tmn

    Auf Reisen im Ausland sollten Verbraucher Bankgeschäfte und Online-Einkäufe lieber über ihr Mobilfunknetz als über öffentliche Hotspots tätigen. Das rät Cornelia Schildt, Sicherheitsexpertin bei eco, dem Verband der Internetwirtschaft.

    Statt über möglicherweise unsichere Router zu surfen, sollten Nutzer, die keine VPN-App verwenden, das Internet lieber über die 3G- oder LTE-Mobilfunknetze nutzen. Diese seien in EU-Ländern meist zu den gleichen Konditionen wie in der Heimat nutzbar, erklärt Schildt.

    Wer sichergehen will, sollte noch vor seiner Abreise ins Ausland Apps und Betriebssystem des Smartphones, Tablets oder Notebooks updaten, um mögliche Sicherheitslücken zu schließen. Ein Antivirenprogramm kann für zusätzlichen Schutz sorgen. Für den Fall von Verlust oder Diebstahl lohnt es sich auch persönliche Daten per Backup zu sichern.

    Genutzt werden die mobilen Geräte auf Reisen nicht zuletzt für die Suche nach Restauranttipps, E-Mails und soziale Netzwerke. Laut einer Umfrage des Meinungsforschungsunternehmens Civey für den Verband eco nutzt gut die Hälfte der befragten Deutschen im Ausland dabei öfter WLAN-Angebote als zu Hause. Besonders ausgeprägt ist dies bei den 18- bis 29-Jährigen, von denen fast zwei Drittel (65 Prozent) im Ausland häufiger ein WLAN nutzen als in Deutschland. Für die repräsentative Umfrage wurden im Mai insgesamt 5000 Personen ab 18 Jahren befragt.

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