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    Ältere iPhones mit Zeit- und Navi-Problemen

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    Das Handy als Navi: Besitzer eines älteren iPhones oder iPads sollten unbedingt deren Betriebssystem aktualisieren - sonst drohen Probleme bei der Verwendung von GPS-Ortungssignalen. Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn

    Wer ein älteres iPhone oder iPad besitzt, sollte unbedingt deren Betriebssysteme aktualisieren. Und zwar auf Version 10.3.4 (iPhone 5 und iPad der 4. Generation) beziehungsweise auf Version 9.3.6 (iPhone 4s, iPad Mini der 1. sowie iPads der 2. und 3. Generation).

    Ohne das Update können Apple zufolge vom 3. November an Präzisionsprobleme beim GPS auftreten sowie Datum und Uhrzeit nicht mehr richtig angezeigt werden. Nicht betroffen sind iPod-Touch-Geräte oder iPad-Modelle, die nur WLAN an Bord haben.

    Das Week-Roll-Over-Problem

    Folgendes steckt hinter dem Problem: GPS-Signale erhalten von ihren Satelliten einen Zeitstempel. Dieser wird von manchen Geräten zur genauen Ortung benötigt und als Wochenangabe in einer 10-Bit-Variablen abgespeichert.

    Damit lassen sich maximal 1024 Wochen verarbeiten, also ein Zeitraum von rund 20 Jahren, der bereits am 6. April 2019 abgelaufen ist und eine GPS-Zeitumstellung (Week Roll Over) notwendig gemacht hat.

    Apple-Geräte mit längerer Übergangszeit

    Viele ältere GPS-Geräte hatten ihren Zeitstempel schon direkt nach Ablauf des besagten Zeitraumes von 1023 auf 0 zurückgesetzt - und deshalb schon zum 6. April ein Update erhalten.

    Anders bei den betroffenen Apple-Geräten: Sie sind laut Apple bis zum 3. November 2019 noch nicht beeinträchtigt.

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