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    Berlin

    „The Wanderer” gibt Frankensteins Monster ein neues Image

    „The Wanderer”
    „The Wanderer: Frankenstein's Creature” erzählt den Frankenstein-Mythos aus der Sicht der Kreatur. Foto: dpa-tmn

    Wenn der Kultursender ARTE ein Spiel macht, muss etwas Besonderes dahinterstecken. Und wirklich: „The Wanderer” beleuchtet den Frankenstein-Mythos aus einer anderen Perspektive.

    Spieler von „The Wanderer: Frankenstein's Creature” begleiten Frankensteins Kreatur, die einsam im Labor erwacht, ohne Erinnerungen an ein vorheriges Leben, ohne eine helfende Hand und ohne Erklärungen. Die Kreatur flüchtet aus dem grauen Labor und tritt hinaus in die Natur, eine Welt voller Farben und Leben.

    Das vermeintliche Monster wandert umher und erlebt die Schönheit dieser Welt. Als es auf Menschen trifft, beginnen jedoch die Probleme. Die Kreatur wird verstoßen und gejagt. An einem einsamen Bauernhof angelangt, beobachtet sie die Menschen und versucht, sich anzunähern.

    „The Wanderer” ist weniger ein Spiel als eine interaktive Erzählung über die Schönheit der Natur und Menschlichkeit. Die emotionale Geschichte wird dabei wie mit Wasserfarbe gemalt. Jedes Bild ist ein Kunstwerk für sich. Das gilt auch für die Musik, die ihresgleichen sucht.

    „The Wanderer” ist eine beeindruckende Erfahrung für iOS -Geräte zum Preis von 4,49 Euro.

    „The Wanderer”
    Wer ist Mensch, wer ist Monster? Und wo liegt die Grenze? „The Wanderer: Frankenstein's Creature” erforscht den literarischen Mythos. Foto: dpa-tmn
    „The Wanderer”
    Erst als die Kreatur auf Menschen trifft, beginnen die Probleme. Foto: dpa-tmn
    „The Wanderer”
    Die Kreatur ist erwacht und erforscht die ihr unbekannte Welt. „The Wanderer” arbeitet dabei mit vielen Farben in Wassermaloptik. Foto: dpa-tmn

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