• aktualisiert:

    Nürnberg

    So entscheiden sich Berufseinsteiger zwischen Stadt und Land

    Pendeln auf dem Land
    Arbeitsplätze auf dem Land sind oft nur schwer mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu erreichen. Foto: Monika Skolimowska/zb/dpa

    Stadt oder Land? Gerade für Berufseinsteiger kann das eine schwierige Entscheidung sein. Dabei spielen zum Beispiel die Vorlieben und die eigene Mobilität eine Rolle, erklärt Berufsberaterin Stefanie Deutschbein auf der Webseite „ abi.de ” der Bundesagentur für Arbeit.

    Abiturienten sollten verschiedene Argumente abwägen: Wer etwa bei einem Großkonzern arbeiten möchte, findet am ehesten in der Stadt eine Anstellung. Auf dem Land bieten sich eher Einstiegsmöglichkeiten bei den Produktionsstätten der Konzerne.

    Arbeitgeber auf dem Land sind in der Regel eher mittelständische Firmen. Dort können Berufseinsteiger schnell Verantwortung übernehmen und Erfahrungen sammeln, so die Expertin. Dafür müsse man auf dem Land aber eventuell längere Arbeitswege in Kauf nehmen.

    Gerade neue Firmen im ländlichen Raum haben ihren Sitz oft im Gewerbegebiet. Sie seien zwar gut an große Autobahnen und Bundesstraßen angebunden, mit dem öffentlichen Nahverkehr aber eher schlecht zu erreichen. Das kann zum Beispiel für angehende Azubis oder Absolventen ohne Führerschein ein Problem sein, so Deutschbein.

    Weitere Artikel

    Kommentare (0)

      Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!