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    Hamburg

    Das können Beschäftigte in „T-Shape”

    Generalist oder Spezialist?       -  Wer bislang eher breites Wissen hatte, kann sein Spezialwissen etwa mit Fachliteratur vertiefen. Eine Kombination ist besonders in agilen Teams wertvoll.
    Wer bislang eher breites Wissen hatte, kann sein Spezialwissen etwa mit Fachliteratur vertiefen. Eine Kombination ist besonders in agilen Teams wertvoll. Foto: Christin Klose/dpa-tmn

    Sind Sie beruflich eher ein Generalist und haben viele Bereiche im Blick? Oder sind Sie ein Spezialist, der sich in einem Kerngebiet bestens auskennt?

    Wer jeweils zusätzlich sein Breiten- oder Fachwissen ausbaut, kann zum „T-shaped-Professional” werden. Das erklärt die Verwaltungsberufsgenossenschaft (VBG) auf ihrem Portal „Certo”.

    Das Konzept beschreibt Beschäftigte, die einen Bereich mit Expertenniveau beherrschen - zum Beispiel ihren erlernten Beruf. Dafür steht der senkrechte Strich des „T”, wie das Online-Magazin erklärt. Gleichzeitig bringen sie Breitenwissen mit. Das zeigt der waagrechte „T”-Strich an. Das kann sich etwa auf Soft Skills wie Kreativität oder Kommunikationsfähigkeit beziehen.

    Wer sich in „T-Shape” bringen will, sollte sich als Spezialist interdisziplinäre Kompetenzen aneignen, die dabei helfen, die eigene Expertise erfolgreicher einzusetzen. Generalisten dagegen setzen auf Wissensvertiefung in einem bestimmen Fachgebiet.

    Derart aufgestellte Mitarbeiter können besonders in agil arbeitenden Unternehmen punkten - etwa, wenn es darauf ankommt, als Schnittstelle zwischen einzelnen Teams zu vermitteln. Auch wer eine Führungsposition anstrebt, kann sich mit „T-Shape” Vorteile verschaffen.

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