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    Frankfurt / Main

    Pilsbiere meist frei von bedenklichen Stoffen

    Die meisten Pilsbiere im Handel sind frei von bedenklichen Stoffen. Das hat die Zeitschrift „Öko-Test” ermittelt (Ausgabe 6/2019). Sie hat 43 Pilsbiere untersuchen lassen, darunter 7 aus ökologischer Erzeugung.

    Zwei Drittel (28) enthalten demnach keine kritischen Stoffe wie das Herbizid Glyphosat oder Keime. Weitere Qualitätskriterien waren Bittereinheiten, Stammwürze, Endvergärungsgrad und Schaumhaltbarkeit. Die Tester kommen auf ein überwiegend schmackhaftes Ergebnis: Insgesamt 23 Marken erhalten ein klares „Sehr gut” ohne Mängel, Keime und mit einem typischen Geschmack.

    11 weitere Marken wurden mit „gut” bewertet. Dabei führt in einem Fall die Schaumhaltbarkeit zum Punktabzug, in zwei Fällen die Verwendung einer Einwegdose aus Aluminium oder Weißblech.

    In 8 Fällen gab es einen geringen Nachweis von Glyphosat. Das Unkrautvernichtungsmittel steht in der Kritik: Umstritten ist, ob es womöglich krebserregend ist. Im Zusammenhang mit ähnlichen Bier-Tests, bei den Glyphosat gefunden wurden, stellte das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) aber fest, dass man 1000 Liter Bier trinken müsste, um gesundheitlich bedenkliche Mengen aufzunehmen.

    Kommen bei einem Produkt zwei Mängel vor, ist für „Öko-Test” nicht mehr als ein „Befriedigend” drin. Das trifft für sechs Biere zu, darunter gibt es eines nur in einer Einwegglasflasche. Bei einem Bio-Bier wurde der rechnerische Wert für Pestizide in der unverarbeiteten Braugerste bemängelt. Die Produktion dieses Bieres wurde allerdings bereits im Februar eingestellt. Keime wurden in keinem Pils festgestellt.

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