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    WÜRZBURG

    Osterstrauß binden, leicht gemacht

    Der fertige Osterstrauß von Christian Böck. Foto: Patty Varasano

    „Der Frühling knallt, das Leben geht wieder los, das ist schon etwas Besonderes“, meint Christian Böck. Der Florist, dem das Blumenhaus Böck in Würzburg gehört, macht vor, wie man einen frühlingshaften Osterstrauß binden kann. Der Aufwand lohnt sich, denn „der Strauß hält mit frischen Blumen etwa zehn Tage. Aber das Gerüst lässt sich öfter verwenden. Man kann einfach wieder neue Blumen einbinden.“

    Schritt 1: Gerüst bauen

    Für das Gerüst nimmt man die Mühlenbeckia-Zweige und zwei bis drei Haselnusszweige in einem Strang zusammen. Diesen formt man zu einem Kreis mit einem Durchmesser von etwa 25 cm. Die Enden des Stranges legt man leicht übereinander und umwickelt diese mit dem Steckdraht. Danach zwickt man den Draht mit einem Überschuss von etwa 25 cm ab und verdreht das kurze mit dem langen Drahtende. Das Gleiche muss an mindestens drei weiteren Stellen des Mühlenbeckia-Kreises gemacht werden. Die langen Enden der Drähte, die dann überstehen, verzwirbelt man in der Mitte des Kreises, damit man das Gerüst beim Binden besser halten kann.

    Schritt 2: Stroh bündeln

    Das Stroh wird gebündelt und in der Mitte mit dem Draht umwickelt. Den Draht lässt man dann weiterlaufen, sodass dieser als Stab dient. Den „Strohstab“ kann man dann einfach in die Mitte des Gerüsts stecken.

    Schritt 3: Pistaziengrün, Gallax- und Sallalblätter

    Für eine grüne Basis arbeitet man als nächstes Pistazien-, Gallax- und Sallalblätter ein. Das Gerüst nimmt man dafür in die linke Hand und verteilt die Blätter kreisförmig, ohne das Stroh damit zu bedecken. Beim Stecken muss die Hand immer leicht geöffnet werden.

    Schritt 4: Ranunkeln als Mittelpunkt

    Die Ranunkeln sind die wichtigsten Blumen in diesem Osterstrauß, deswegen sollten die drei Ranunkeln in die Mitte des Strauß gesteckt werden.

    Schritt 5: Rokokotulpen, Waxflowers und Osterfiguren

    Bevor man die Rokokotulpen in den Strauß steckt, müssen die untersten Blätter der Tulpen entfernt werden. Man steckt diese dann genau wie die Waxflowers gleichmäßig um die Ranunkeln im Strauß. Für den österlichen Charakter eignen sich Stabfiguren wie die Wachtel oder ein Wachteleiernest. Diese können an eine beliebige Stelle gesteckt werden.

    Schritt 6: Enden abzwicken

    Man schneidet die Enden mit der Gartenschere auf ungefähr die gleiche Länge und vor allem schräg ab, denn „durch die Schräge können die Blumen das Wasser besser aufnehmen“.

    Schritt 7: mit Bindebast festbinden

    Danach nimmt man etwa 15 cm Bindebast und wickelt es ein paar Mal oberhalb der Hand, die den Strauß festhält, herum. Dann zieht man den Bast fest zusammen, macht einen Knoten und stellt den fertigen Osterstrauß in eine Vase.

    Materialien für den Osterstrauß:

    Grüner Steckdraht, Strang Mühlenbeckia, 2-3 Haselnusszweige, ein Bündel Stroh, Dekofiguren auf einem Stab (z.B. Wachtel, Hase, Nest), 3 Ranunkeln, 6 Rokokotulpen, Waxflowers, Gallaxblätter, Pistaziengrün, Salallblätter, Bindebast, Gartenschere

    Landesgartenschau:

    Das Blumenhaus Böck ist vom 08.06. bis 21.06. mit dem Thema „Was sagt der Baum?“ und vom 20.07. bis 02.08. mit dem Thema „Teamwork: Gefäß und Pflanze“ in den Blumenhallen auf der Landesgartenschau vertreten.
    Christian Böck mit dem fertigen Osterstrauß. Foto: Patty Varasano
    Schritt 6: Christian Böck kürzt die Stiele mit einer Gartenschere. Foto: Patty Varasano
    Schritt 7:Christian Böck bindet den Strauß mit dem Bindebast fest. Foto: Patty Varasano
    Christian Böck zeigt das fertige Gerüst für den Osterstrauß. Foto: Patty Varasano
    Schritt 2: Das Stroh wird von Christian Böck in den Strauß gesteckt. Foto: Patty Varasano
    Schritt 4: Die Ranunkeln werden von Christian Böck in die Mitte des Straußes gesteckt. Foto: Patty Varasano
    Schritt 5: Christian Böck steckt die Rokokotulpen und Waxflowers gleichmäßig um die Ranunkeln. Foto: Patty Varasano
    Die Osterfiguren, eine Wachtel und ihr Nest, wurden von Christian Böck in den fast fertigen Osterstrauß gesteckt. Foto: Patty Varasano

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