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    HOCHZEITSPLANUNG

    7 Dinge, die Bräute besser vor ihrer Hochzeit wissen

    Braut
    Nachher ist die Braut immer schlauer. Über bestimmte Tipps erfahren Bräute vor ihrer Hochzeit allerdings nichts. Foto: LightFieldStudios (iStockphoto)

    Inspirationen, eine große Auswahl an Brautkleidern, Suche nach einer Location und ein straffer Zeitplan. Das gehört zum Planen einer Hochzeit dazu. Obendrein finden künftige Bräute beinahe unendlich viele To-Do-Listen. Was müssen Brautpaare beachten? Wie finde ich den richtigen Hochzeitsfotografen? Was muss ich beim Brautkleid-Kauf beachten? Bräute zählen den Countdown, schreiben die Gästeliste und beauftragen einen Caterer.

    Viele dieser Punkte sind sinnvoll. Für andere braucht man eigentlich gar keine Checkliste. Nach der Hochzeit sind Bräute ohnehin schlauer. Dann kommen Gedanken wie „Das hätte ich besser planen können“ oder „Darauf hätten wir lieber verzichtet“. Über diese Tipps erfahren Heiratswillige vorab allerdings so gut wie nichts. Wir verraten Ihnen, was Sie wirklich über Hochzeiten wissen sollten.

    1. Auf die Planung kommt es (nicht immer) an

    Die Planung einer Hochzeit kann stressig sein. Mindestens ein Jahr im Voraus beginnt sie und das alles für einen Tag. Hinzu kommen 186 Pinterest-Boards, Zeitschriftenschnipsel und Tipps aus Facebook-Gruppen. Die Planung ist zwar wichtig. Jedoch sollten Sie es nicht übertreiben. Lehnen Sie sich auch mal zurück – und suchen sie nicht nach Tischtüchern mit derselben Farbe der Einladungskarten. Am Ende kommt es auf das Ja-Wort und die Stimmung bei der Feier an.

    Priorität haben Location, Termin beim Standesamt, leckeres Essen und Getränke, Blumendeko, DJ und ein professioneller Fotograf. Haben Sie das abgehakt, können Sie dem Rest relativ entspannt entgegenblicken.

    2. Aufgaben delegieren

    Vertrauen Sie auf professionelle Dienstleister und auf Ihre Liebsten. Delegieren Sie gewisse Aufgaben an enge Freunde und Verwandte (nach Absprache). Sie können nicht alles alleine auf die Beine stellen – und spätestens nach ein paar Monaten wollen Sie das auch nicht mehr. An Ihrem großen Tag sollten andere das Organisatorische im Blick haben. So können Sie sich auf die Trauung und die Feier konzentrieren.

    Tipp: Wählen Sie als Unterstützung verlässliche Freunde aus. Ist Ihre beste Freundin vergesslich und schusselig? Dann übernimmt sie besser die Planung von Hochzeitsspielen und ist nicht für die Eheringe zuständig.

    3. Do it yourself ist nicht immer schön

    Hochzeitsdeko
    Muten Sie sich nicht zu viel zu: zwei bis drei DIY-Projekte genügen. Foto: Alexandre Lima (iStockphoto)

    Auf Pinterest finden angehende Bräute viele beeindruckende Dekoideen. Von selbst gebastelten Pompons über Tischkärtchen bis hin zu Einladungskarten. Die Wahrheit ist: Selbst gemachte Dekoration sieht selten aus wie auf Bildern. Vor allem wenn Sie kein Talent zum Basteln haben, sollten Sie die Finger von DIY lassen.

    Je nach Umfang Ihrer Gästeliste müssen Sie nicht nur drei Exemplare basteln, sondern gleich 80 Stück. Auch wenn die vermeintliche Geldersparnis verlockend klingen mag, bedenken Sie die dafür nötige Zeit. Sollten Sie dennoch basteln wollen, suchen Sie sich maximal zwei bis drei DIY-Projekte aus. Holen Sie sich zusätzlich Unterstützung aus dem Freundeskreis.

    Tipp: Gestalten Sie Muster-Beispiele. Sie nehmen sich beispielsweise Tischdekoration vor und dekorieren zuerst einen Muster-Tisch. Wenn Sie mit dem Ergebnis zufrieden sind, basteln Sie die restliche Deko.

    Falls Sie noch nach To-Do-Listen suchen

    4. Sitzordnung für die Trauung

    Kirchliche Trauung
    Auch für die Trauung sollten Sie eine Sitzordnung festlegen. Foto: Rawpixel (iStockphoto)

    Dass es eine Sitzordnung für das Essen bei Hochzeitsfeier gibt, ist jedem klar. Bei der Trauung wird sie oft vergessen. Dabei ist sie der Grund, warum gefeiert wird. Wenn Sie heiraten, sollten Sie sich also um zwei Sitzordnungen bemühen. Möchten Sie klassisch eine Seite mit Brautfamilie und eine mit Bräutigamsfamilie? Oder mögen Sie es vermischt?

    In der Regel sitzen Eltern und enge Freunde in den ersten Reihen. Gäste mit einer Rolle bei der Trauung sollten einen Platz am Gang kriegen. Und: Nicht von jedem Platz kann man die Trauung gut sehen.

    Tipp: Beauftragen Sie einen Vertrauten als Platzwart. Er weist den Gästen ihren Platz zu. Es sollte jemand sein, der weiß, wer Ihnen besonders wichtig ist.

    5. Ein Stück Hochzeitstorte zur Seite legen

    Hochzeitstorte
    Sichern Sie sich nach dem Anschneiden ein Stück Ihrer Hochzeitstorte. Foto: VAKSMANV (iStockphoto)

    Gerade wurde die sorgfältig ausgewählte Hochzeitstorte noch von Ihnen und Ihrem Liebsten angeschnitten, im nächsten Moment sind nur noch Krümel übrig. Damit das nicht passiert, sichern Sie sich ein großes Stück. Lassen Sie es nach dem Anschneiden zur Seite legen, beispielsweise in die Küche. Am Tag danach verkosten Sie es mit Ihrem frisch gebackenen Ehemann. Oder Sie frieren es ein und genießen das Stück am ersten Hochzeitstag.

    6. Zeit zu zweit einplanen

    Brautpaar
    Beim Paarshooting nach der Trauung wird der Glanz als frisch gebackenes Ehepaar eingefangen. Foto: Bogdan Kurylo (iStockphoto)

    Zu Ihrer Hochzeit kommen alle Menschen, mit denen Sie diesen besonderen Tag teilen wollen. Aber vergessen Sie nicht, Zeit mit Ihrem Partner einzuplanen. Diese Zeit werden Sie sonst nicht haben. Jeder will Ihnen gratulieren und verlangt nach Ihrer Aufmerksamkeit.

    Die Zeit zu zweit können Sie beispielsweise nach der Trauung festlegen. Das ist auch der perfekte Moment für das Paarshooting. Direkt nach dem Ja-Wort ist das Eheglück ganz frisch – und diese Magie wird auf den Bildern zu sehen sein. Genießen Sie diesen intimen Moment nach dem Ja-Wort gemeinsam!

    Hochzeit Fotoshooting
    Das Hochzeitsshooting ist für Brautpaare häufig der erste Moment zum Durchschnaufen. Foto: Bogdan Kurylo (iStockphoto)

    7. Nach der Hochzeit: Durchatmen und ab in die Flitterwochen

    Flitterwochen
    Nach der Hochzeit planen Brautpaare am besten direkt ihre Flitterwochen. Foto: Rawpixel (iStockphoto)

    Viele Monate haben Sie mit der Planung verbracht. Alles nur für den Moment, in dem Sie heiraten. Nun ist er vorbei. Die Anspannung fällt allmählich ab. Viele Eindrücke wollen nun verarbeitet werden. Vergessen Sie nicht, dass nach der aufwendigen Planung häufig die Nerven blank liegen. Und auch nachdem Sie heiraten, geht die Organisation weiter. Geschenke wollen ausgepackt werden, Dankeskarten müssen geschrieben werden, Dokumente müssen erneuert werden (bei geändertem Nachnamen). Die ersten Wochen nach der Hochzeit sind der perfekte Moment für die Flitterwochen.

    Nehmen Sie sich mit Ihrem Liebsten die Auszeit. Lassen Sie die Hochzeit Revue passieren, entspannen Sie gemeinsam und realisieren Sie, dass Sie jetzt verheiratet sind. Danach können Sie wieder voller Elan in den Alltag starten – ab jetzt mit Ehering am Finger!

    Häufige Fragen zum Thema Heiraten

    Wie viel kostet eine Hochzeit?

    In Bayern lassen sich Brautpaare eine Hochzeit zwischen 5.000 und 10.000 Euro kosten. Zwischen 10.000 und 15.000 Euro geben ein Viertel der Paare aus. In Großstädten wird in der Regel teurer geheiratet als in ländlichen Regionen.

    Wann muss ich die Location für die Hochzeit buchen?

    Begehrte Locations sind entsprechend schnell ausgebucht. Deshalb sollten Sie mindestens ein Jahr im Voraus bei Ihrer Wunsch-Location einen Termin anfragen. Den Termin für die standesamtliche Trauung können Sie erst sechs Monate vorher fix machen. Häufig bieten Standesämter vorher eine Reservierung des Wunschtermins an.

    Wie viel kosten Essen und Getränke für die Hochzeit?

    Pro Gast müssen Sie zwischen 50 und 100 Euro rechnen. Viele Cateringfirmen bieten Menüs mit Getränkepauschale an. Handeln Sie ein passendes Angebot für sich und Ihre Gäste aus.

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