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    Brautkleider für Schwangere: So finden Sie das richtige Outfit

    Brautkleider für Schwangere
    Brautkleider für Schwangere gibt es mittlerweile viele auf dem Markt. Dennoch sollten Bräute mit Babybauch ein paar Dinge beachten. Foto: Eva-Foreman (iStockphoto)

    Das Hochzeitskleid ist für die Braut eines der wichtigsten Dinge auf der To-do-Liste für die Hochzeit. Die Suche nach dem perfekten Kleid gestaltet sich mitunter schwierig. Und mit Babybauch müssen Bräute sogar noch etwas Platz einkalkulieren für das kleine Würmchen. Schwanger heiraten ist glücklicherweise keine Seltenheit mehr. Es gibt viele Brautmodengeschäfte, die sich auf Brautkleider für Schwangere spezialisiert haben. Mit diesen sieben Tipps finden Sie das perfekte Brautkleid für Sie und Ihren Babybauch.

    1. Brautkleider für Schwangere rechtzeitig aussuchen

    Der Brautkleid-Kauf unterscheidet sich zunächst nicht – egal ob mit oder ohne Babybauch. Auch ein Hochzeitskleid für Schwangere will früh ausgesucht sein. Fangen Sie deshalb so bald wie möglich damit an. Spätestens aber sechs Monate vor Ihrer Hochzeit. In diversen Brautmodengeschäften finden Sie Umstandsmode, die sich vor konventionellen Brautkleidern nicht verstecken muss.

    Der entscheidende Unterschied: Ihr Brautkleid braucht genug Stoff. Innerhalb von sechs Monaten wird Ihr Bauch noch viel wachsen. Wie viel kann niemand genau sagen. Denn jede Schwangerschaft verläuft individuell.

    2. Der richtige Schnitt für Brautkleider für Schwangere

    In erster Linie müssen sich Schwangere beim Kauf ihres Hochzeitskleids nicht einschränken. Dennoch sind einige Schnitte weniger geeignet für einen Babybauch. Dazu zählen beispielsweise Kleider im Meerjungfrauen-Stil. Wenn Sie Ihr Kügelchen umspielen möchten, setzen Sie auf A-Linie oder Empire-Stil.

    Bei diesen Kleidern wird das Dekolletee betont, darunter fällt der Stoff weit und fließend. Um Ihr Dekolletee müssen Sie sich keine Gedanken machen, in der Schwangerschaft ist das den meisten Frauen garantiert. Falls Sie nicht tief blicken lassen möchten, können Sie auch einen Rückenausschnitt wählen. So schaffen Sie gleich zwei Hingucker.

    Möchten Sie Ihren Babybauch in Szene setzen, wählen Sie ein enges Brautkleid mit Stretchanteil. Spitze oder glänzende Stoffe betonen ebenfalls. Bedenken Sie, dass das Kleid beim Kauf noch nicht hauteng sitzen darf. Ansonsten passt Ihr Babybauch zur Hochzeit nicht mehr hinein.

    3. Bequemlichkeit spielt eine wichtige Rolle

    Neben der Optik sollten Sie die Bequemlichkeit nicht vernachlässigen. Brautkleider für Schwangere brauchen nicht viel Tüll oder Rüschen. Diese verspielten Extras sehen zwar schön aus, sind allerdings nicht praktisch. Sie sollten sich ausreichend in Ihrem Hochzeitskleid bewegen können. Ist das Kleid zu schwer, ist es ebenfalls nicht empfehlenswert für Schwangere.

    4. Brautkleid erst kurz vor der Hochzeit anpassen lassen

    Sie haben bei Ihrem Hochzeitskleid genug Stoff eingeplant? Dann kommt kurz vor Ihrer Hochzeit der Schneider dran. Da das Kügelchen bis zuletzt kontinuierlich weiterwächst, lassen Sie Ihr Kleid erst kurz vor der Hochzeit ändern. Besprechen Sie das bereits nach dem Kauf des Kleids mit dem Schneider. So kann er die kurzfristige Änderung einplanen. Setzen Sie den Termin nicht mehr als zwei Wochen vor der Hochzeit an.

    5. Auf die passenden Brautschuhe kommt es an

    Hochzeitskleid
    Hohe Schuhe können schwangere Bräute während der Trauung oder des Shootings tragen. Ansonsten sollten sie auf flache Schuhe setzen. Foto: Serhii Sobolevskyi (iStockphoto)

    High Heels sind schon ohne Schwangerschaft für viele Frauen eine Herausforderung. Wenn Sie schwanger heiraten möchten, umso mehr. Verzichten Sie darauf, hohe Schuhe mehrere Stunden lang zu tragen. Denn nicht nur Ihr Bauch wird während der Schwangerschaft größer. Oft haben Frauen mit geschwollenen Füßen und Knöcheln zu kämpfen. High Heels verbessern diesen Umstand nicht. Wählen Sie lieber flache Schuhe. Als Alternative können Sie zum Beispiel während der Trauung oder des Foto-Shootings hohe Absätze tragen.

    Wenn Sie Ihre flachen Brautschuhe aufwerten wollen, sind Schuhclips eine gute Möglichkeit. Mit Broschen, Blumen oder Schleifen wirken Ihre Ballerinas oder Sandalen sofort feierlicher.

     

    6. Brautkleider für Schwangere: Diese Dessous tragen Bräute darunter

    Brautmode Dessous
    Die Dessous für eine schwangere Braut sollten stüzen und nicht zwicken. Foto: Jonathan Borba | Unsplash

    Wenn Sie schwanger heiraten, ist neben dem Brautkleid auch die Unterwäsche entscheidend. BH, Slip und Strümpfe sollen nicht nur hübsch sein, sondern auch – Sie ahnen es sicher schon – bequem. Die Dessous sollten Ihren Bauch stützen und nicht zwicken. Achten Sie auf weiches, elastisches Material.

    7. Denken Sie an Slipeinlagen

    Ein unangenehmeres Thema, aber wahrscheinlich einer der wichtigsten Tipps: Tragen Sie Einlagen im Slip. Je nachdem wie stark Ihr Baby auf die Blase drückt, müssen Sie in der Schwangerschaft häufiger auf die Toilette. Bei manchen Schwangeren können auch beim Niesen, Lachen oder bestimmten Bewegungen ein paar Tropfen Urin mitkommen.

    Um unschöne Momente zu vermeiden, sollten Sie eine Slipeinlage tragen. Ihre Trauzeugin kann für Nachschub sorgen. Verwenden Sie unparfümierte Einlagen. Ansonsten könnte das empfindliche Klima der Scheidenflora während Ihrer Schwangerschaft beeinträchtigt werden.

    Brautkleider für Schwangere: die häufigsten Fragen

    Welches ist das richtige Brautkleid für Schwangere?

    Viele Brautmodengeschäfte haben sich auf Umstandsmode spezialisiert. Für Schwangere ist es also kein Problem mehr, ein passendes Outfit zu finden. Wenn Sie lieber Ihren Babybauch betonen wollen, wählen Sie ein enges Kleid aus Spitze. Mögen Sie es verspielter, empfehlen sich Kleider in A-Linie oder Empire-Stil. Bedenken Sie: Das Brautkleid muss genug Stoff haben, da Ihr Bauch bis zur Hochzeit noch wächst.

    Wie teuer ist ein Brautkleid?

    Der Preis eines Hochzeitskleids kann stark variieren. Er ist abhängig von Faktoren wie Verarbeitung, Stoff und Qualität. Generell müssen Sie für ein Brautkleid eines Designers mehr Geld einplanen als für ein Kleid von der Stange. Allgemein müssen Sie bei einem Brautkleid eines  Brautausstatters mit etwa 1.000 Euro rechnen. Dazu kommen Kosten für Accessoires, Schuhe und Dessous. Die Änderungen am Brautkleid beim Schneider liegen zwischen 100 und 300 Euro.

    Wann muss ich mein Brautkleid kaufen?

    Das Brautkleid sollten Sie so früh wie möglich besorgen. Im besten Fall beginnen Sie mit der Suche, sobald feststeht, dass Sie heiraten werden. Spätestens sollten Sie aber sechs Monate vorher Ihr Hochzeitskleid auswählen. Das gilt auch für schwangere Bräute.

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