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    Heiraten in Franken: Fünf Tipps für den Brautkleid-Kauf

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    Für viele Bräute ist es das Highlight während der Hochzeitsplanung: der Brautkleid-Kauf. Foto: Antonio_Diaz (iStockphoto)

    Der große Moment ist da: der Brautkleid-Kauf! Viele angehende Bräute betreten mit hohen Erwarten das Brautmodenstudio und können es kaum erwarten, ihren persönlichen Traum aus Spitze, Tüll oder Chiffon anzuprobieren. Damit einer der schönsten Termine während der Hochzeitsplanung nicht zur Enttäuschung wird, haben wir die Braut-Expertin Corinna Behr nach ihren Tipps gefragt. Sie ist Inhaberin der Brautmode-Boutique "Märchenhaft" in Homburg (Lkr. Main-Spessart) und weiß, wie die perfekte Vorbereitung aussieht.

    1. Wann sollte man mit der Suche nach dem Brautkleid beginnen?  

    "Am besten fängt man mit der Brautkleidsuche rund sieben bis neun Monate vor der Hochzeit an", rät die 37-Jährige. "Viele Brautkleider haben eine Lieferzeit von bis zu fünf Monaten. Auch die Änderungen müssen berücksichtigt werden."

    Und ab wann können sich zukünftige Bräute auf neue Kleider freuen?  "Die neue Kollektion für die jeweils kommende Hochzeitssaison ist immer ab Herbst (September/Oktober) in den Brautmodeschäften erhältlich."

     

    2. Wie kann sich eine Bride-to-be am besten auf den Termin vorbereiten? 

    "Sich im Internet Inspirationen zu holen ist super und unbedingt empfehlenswert", schwärmt Corinna Behr, warnt aber zugleich: "Die zukünftige Braut sollte zum Termin möglichst offen und unvoreingenommen kommen. Hat man sich zuvor zu sehr auf ein bestimmtes Brautkleid oder einen Stil versteift, kann das bei der Anprobe zur Enttäuschung führen."

    Wichtig beim Brautkleid-Kauf ist, dass man sich auf verschiedene Stile einlässt. Auch wenn man diese so vielleicht vorher nicht auf dem Schirm hatte. Die meisten Brautkleider wirken am Bügel oder an Models ganz anders, als an sich selbst. "Die Erfahrung zeigt, dass die Wahl oft auf ein ganz anderes Brautkleid fällt, als man sich ursprünglich vorgestellt hat." 

    3. Wie viele Brautkleidgeschäfte sind für die Auswahl sinnvoll? 

    Jede angehende Braut sollte die Suche nach dem Traumkleid entspannt angehen. Zu viele Termine in zu vielen verschiedenen Brautmodengeschäften lösen Stress aus. "Eine Brautkleid-Anprobe ist anstrengend, vor allem für den Kopf", spricht die 37-jährige Homburgerin aus Erfahrung. 

    Setzt man also auf Auswahl, sollte auf keinen Fall mehr als ein Brautstudio pro Tag besucht werden. "Am Ende hat die Braut so viel Input bekommen, dass eine Entscheidung kaum möglich ist. Darum sollten sich die zukünftigen Bräute schon im Vorfeld informieren, ob das Geschäft Kleider führt, die ihnen gefallen könnten." 

     

    4. Wie viele Begleiter sollten zur Anprobe mitkommen?

    Trauzeugin, Brautjungfern, Eltern oder auch die Cousine? Vielen Frauen fällt es schwer, sich für die richtige Begleitung für die Brautkleid-Anprobe zu entscheiden. Wie aber kann man aussortieren?  "Zunächst sollte man sich genau überlegen, wen man bei der Anprobe dabei haben möchte. Wer kennt einen gut? Wer ist ehrlich? Aber auch: Wer ist vielleicht wieder zu ehrlich und direkt?" rät die "Märchenhaft"-Inhaberin.  

    Und wie viele Begleiter sind empfehlenswert? "Aus meiner Erfahrung heraus sollten maximal drei Begleiter bei der Anprobe dabei sein. Je mehr Personen anwesend sind, desto mehr Meinungen schwirren im Raum herum. Das könnte die Braut verunsichern. Letztendlich muss sie auf ihr Herz und ihren Bauch hören. Die Begleiter sollten das erkennen und sie unterstützen, sobald sie merken, dass die strahlende Braut ihr Traumkleid gefunden hat."

     

    5. Was soll man zur Anprobe am besten anziehen?

    Schwarze Unterwäsche, zu viel Make-Up – darauf sollte bei der Anprobe der meist zarten, hellen Stoffe verzichtet werden. Die Hochzeitsfotografin und Inhaberin der "Märchenhaft"-Boutique hat für die zukünftige Braut eine klare Empfehlung: "Zur Anprobe empfiehlt es sich, haut- oder cremefarbene Unterwäsche ohne Muster oder starke Nähte zu tragen. Am besten eignet sich ein hautfarbener BH ohne Träger." 

    Auf Make-up sollten angehende Bräute bei der Brautkleidanprobe am besten verzichten, um die Kleider nicht zu beschmutzen. "Augen-Make-up ist kein Problem", ergänzt Corinna Behr.  

    Hat sich die Bride-to-be bereits für Brautschuhe entschieden, sollten diese zur Anprobe mitgebracht werden. Ansonsten haben Brautausstatter auch Probeschuhe parat.

     

    Sollten Sie noch unsicher sein oder weitere Fragen haben, besprechen Sie die Anprobe im Vorfeld noch einmal im Detail mit Ihrem Brautausstatter. So können Sie sich entspannt auf die Suche nach Ihrem Traumkleid machen.  

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