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    Heiraten im Sommer: Fünf Tipps für Regenwetter

    Amazing young bride and two bridesmaids taking a walk on a rainy wedding day with an umbrella.
    Es ist das große Risiko bei einer Sommerhochzeit: ein Wolkenbruch. Damit Sie für sämtliche Wetterlagen gerüstet sind, haben wir einige Tipps zusammengestellt. Foto: ASphotowed (iStockphoto)

    Plant man eine Hochzeit im Herbst oder Winter, ist man auf alle Wetterlagen eingestellt. Viele Brautpaare rechnen an Ihrem Hochzeitstag mit Regen und Schnee und sorgen dementsprechend vor. Sommerbräute haben es schwieriger: Eine Trauung unter freiem Himmel, die Feier im geschmückten Garten, der Traum einer lauen Sommernacht. Ein Regenschauer steht bei einer Hochzeit nicht auf dem Plan. 

    Spielt das Wetter nicht mit, kann eine Hochzeit im Sommer schnell zum Desaster werden. Mit folgenden Tipps kann Sie ein Wolkenbruch nicht aus dem Konzept bringen. 

    1. Regen am Hochzeitstag: Behalten Sie einen kühlen Kopf

    Ein Regenschauer ist kein Weltuntergang und bedeutet nicht das Ende Ihrer Hochzeit. Nehmen Sie eine schlechte Wetterlage von Anfang an als Option in die Planungen auf und überlegen Sie sich Alternativen. So sind Sie auf alle Situationen eingestellt und nichts kann Sie mehr umhauen. Denken Sie daran: So lange Sie Spaß auf Ihrer Hochzeit haben, haben ihn auch Ihre Gäste. 

    2. Hochzeit bei Regen: Eine Location für alle Fälle

    Bei der Location-Wahl fängt alles an: Prüfen Sie, ob ausreichend Unterstellmöglichkeiten vorhanden sind. So können Sie beispielsweise beim Sektempfang schnell reagieren und Ihre Gäste ins Trockene bringen. Fragen Sie beim Eigentümer der Location nach, welche alternativen Feiermöglichkeiten die Location bietet und welche Extrakosten auf Sie zukommen könnten. 

    Denken Sie an die Wege zur und in der Location. Findet Ihre Hochzeit beispielsweise auf einem Guts- oder Bauernhof statt, besteht die Gefahr, dass die Wege bei Regen rutschig werden. Fragen Sie Ihren Ansprechpartner, ob man Stroh oder Kieselsteine auf unwegsame Stellen streuen kann. Damit mindern Sie das Risiko, dass Gäste in hohen Schuhen ausrutschen. 

    Planen Sie eine Trauung im Freien, sollten Sie noch einen Plan B haben: Wählen Sie die Hochzeitslocation so aus, dass es eine überdachte Ausweichmöglichkeit gibt. Eine Scheune oder ein ausgebauter Stall sind gute Alternativen für Ihre Hochzeit. Diese sollten Sie auch schon im Geiste dekorieren: Finden alle Stühle dort Platz? Wo kann die Blumendeko angebracht werden? Gibt es genug Stromanschlüsse und Platz für das Essen? Sprechen Sie mit Ihrem Caterer und regeln Sie einen reibungslosen Übergang. 

    Stellen Sie ein Notfall-Team zusammen, das am Morgen vor der Trauung schnell reagieren kann. Sie sollten nicht beteiligt sein, da Sie am Tag Ihrer Hochzeit genug um die Ohren haben. Natürlich sollten Sie und Ihr Bräutigam aber die Entscheidung treffen, wo gefeiert werden soll. 

     

    3. Brautpaarshooting: So fallen die Hochzeitsfotos nicht ins Wasser 

    Das Hochzeitsshooting muss bei einem unverhofften Regenschauer nicht ins Wasser fallen. Spielen Sie in diesem Fall mit Accessoires: Ein Regenschirm zum Motto oder zum Braut-Outfit kann ein echter Gewinn sein. Auch Gummistiefel sind eine Alternative zu Brautschuhen. Ein passender Regennerz dazu und das Outfit ist komplett. Seien Sie kreativ: Mit den richtigen Accessoires können Sie aus der Not eine Tugend machen und einzigartige, witzige und romantische Fotos herausholen.

    Vorsicht: Setzen Sie Ihr Brautkleid auf keinen Fall dem Dauerregen aus, da das die feinen Stoffe höchstwahrscheinlich irreparabel zerstören wird. 

    Möchten Sie Sonnenschein auf Ihren Fotos haben, verschieben Sie das Brautpaarshooting. Sprechen Sie mit Ihrem Fotografen, welche Möglichkeiten es für ein After-Wedding-Shooting gibt. 

     

    4. Regen, Wind und Wetter:  Das Brautstyling sollte sitzen

    Sprechen Sie mit Ihrer Stylistin über eine wasserfeste Frisur. Von Profis angefertigte Brautfrisuren sind sehr fest und widerstandsfähig. Am besten eignen sich Hochsteckfrisuren, da sich bei diesen die Haare nicht aushängen. Egal für welche Frisur Sie sich für Ihre Hochzeit entscheiden, besprechen Sie Ihre Pläne mit einem Experten. Auch beim Make-Up sollten wasserfeste Materialien benutzt werden. 

     

    5. Gastgeschenke für den Regen: Machen Sie Ihre Gäste wetterfest

    Sollte sich Regnen abzeichnen, haben Sie die Möglichkeit auf witzige Gastgeschenke umzusteigen. Wie wäre es beispielsweise mit personalisierten Regenschirmen oder Gummistiefeln? Es empfiehlt sich, diese Accessoires einige Wochen vor der Hochzeit zu bestellen. Bleibt der Regen aus, haben Ihre Gäste eine Erinnerung, die sie für den Alltag brauchen können. An einem heißen Sommertag können die Schirme als Sonnenschirme zum Einsatz kommen. 

     

    Setzt Regen oder Gewitter ein, kühlen die Temperaturen in den meisten Fällen ab. Besprechen Sie mit Ihrem Caterer, dass dieser außer kalten Getränke auch warmen Kaffee oder Tee zur Verfügung stellt. So können sich Ihre Hochzeitsgäste wärmen und Sie bekommen einen einwandfreien Übergang zu Kaffee und Kuchen. Auch hier können Sie Ihren Deko-Träumen freien Lauf lassen: Wie wäre es mit personalisierten Kaffee-Bechern? 

    Nach Regen folgt Sonnenschein 

    Wenn Sie Ihren Plan B von Anfang an in der Tasche haben, kann nichts mehr schiefgehen. Denken Sie an sich und Ihren Bräutigam und vergessen Sie nicht, um was es an Ihrem Hochzeitstag geht: um Sie.

    Behalten Sie im Kopf: Unter einem Regenschirm kuschelt es sich eh viel besser.   

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