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    Berlin

    Das waren die Trends 2019

    Socken in Badelatschen       -  Was bisher als Rentner-Chick galt, konnte sich in diesem Jahr in Szenevierteln sehen lassen: Socken in Badelatschen.
    Was bisher als Rentner-Chick galt, konnte sich in diesem Jahr in Szenevierteln sehen lassen: Socken in Badelatschen. Foto: Sebastian Willnow/zb/dpa

    Bildschirmzeit, Handyketten und Fischsalat Poke -

    total 2018. Und was war 2019 in? Unter anderem Achtsamkeits-Apps,

    E-Scooter, Flugscham und vegane Burger. Ein Überblick von A bis Z,

    was alles angesagt war in diesem Jahr:

    Alkoholfrei: Ob Bier, Wein oder sogar Imitate von Spirituosen wie Gin

    und Wermut - ohne Umdrehungen zu trinken wurde immer beliebter.

    Bootshaus: Dieser Kölner Club überholte im „DJ Mag”-Ranking das

    Berliner Berghain als beste Tanzstätte der Bundesrepublik.

    Challenge: Per Fußkick eine Flasche öffnen - mit der „Bottle Cap

    Challenge” schwirrte eine neue Mutprobe durch soziale Netzwerke.

    Dessau: Das Bauhausjubiläum und ein neues Museum machten diese oft

    vergessene Stadt in Sachsen-Anhalt zum stylishen Hotspot.

    Elektro: „E” war in - ob Tretroller (Scooter), E-Bike oder Zigaretten

    (Juul, Iqos etc.); alles schien 2019 plötzlich elektrisch zu boomen.

    Flugscham: Die „Fridays for future” und Greta Thunberg beflügelten

    dieses Phänomen des Jahres. Fliegen ist nun eher schäbig statt cool.

    Gewichtsdecke: Schwer angesagte Bettdecken, die mit einem Zehntel des

    Körpergewichts gegen Schlafstörungen, Stress und Angst helfen sollen.

    High-Protein: Naschen und Essen mit Extra-Eiweiß schien im Trend - so

    griffen viele im Supermarkt zum Beispiel nach Proteinpudding .

    Ingwer-Shots: Als Trendgetränk und Energiebooster eroberten wie in

    den USA auch in Deutschland „Ginger shots” Cafés und Supermärkte.

    Jahrzehnt: Die Mode der 90er war 2019 wieder angesagt - also beißende

    Farben, weite Kapuzenpullis, klobige Sportschuhe, große Logos.

    Kabellose Kopfhörer: Immer mehr Leute trugen ihre Airpods in allen

    Lebenslagen im Ohr. Frage: „Hört der mir eigentlich überhaupt zu?”

    Lebensmittelampel: Die farbliche „Nutri-Score”-Kennzeichnung von

    Nahrung wurde viel debattiert und kommt nun auch nach Deutschland.

    Meditations-App: Apps wie Calm wurden für manche „Morgenroutine”,

    obwohl ja gerade Smartphones auch Unruhe-Ursprung sein können.

    Niksen: Im Sommer ausgerufener Trend des Nichtstuns auf holländische

    Art und Weise. Eine Art neues Hygge, das ja aus Dänemark kam.

    OK, Boomer: Babyboomer (über 50) wehren Kritik von Jüngeren gern ab -

    junge Leute wehrten sich nun - so etwas wie „Lass gut sein, Alter”.

    Pfeffi: Der Ex-Oma-Drink Pfefferminzlikör eroberte vom Osten aus die ganze Republik und feierte fröhliche Urständ auch im Westen.

    Quokkas: Auf der Suche nach süßen Tieren landeten manche nach Koala,

    Eichhörnchen, Alpaka, Panda oder Faultier beim Kurzschwanzkänguru.

    Radio: Einige Sender mieden Sarah Connors Schwulensong „Vincent”

    („kriegt kein' hoch, wenn er an Mädchen denkt”), weil zu explizit.

    „Señorita”: Sommerhit von Shawn Mendes/Camila Cabello. Auch Billie

    Eilish („Bad Guy”) und Lil Nas X („Old Town Road”) begeisterten,

    Rammstein sowieso.

    Tattoos: Random-Tätowierungen im Ignorant Style waren in - es handelt

    sich um Banales wie Milchtüten oder Einkaufswagen auf der Haut.

    Untourism: Nach dem Overtourism (zu volle Städte) kam der

    Nichttourismus. Man tut so, als sei man einheimisch statt Besucher.

    Vegane Burger: In aller Munde schienen zur Grillsaison fleischlose

    Bratlinge, sehr gehypt war die US-Fleischersatzfirma Beyond Meat.

    Wireless Lab: Russisches Unternehmen, das die gehypte FaceApp

    entwickelte und ebenso wie TikTok auf Datenschutzbedenken stieß.

    Xylit: Zuckeraustauschstoff mit kaum Kalorien wurde populärer, auch

    wenn er mehr Blähungen, dafür aber keine Karies, produzieren kann.

    Youtube: Spätestens das Rezo-Video gegen die CDU mit Millionen

    Zuschauern zeigte, dass die Plattform sehr wirkmächtig sein kann.

    Zumutung: Nach Flanking (nackten Knöcheln) und umgehängten Hip Bags

    (Bauch/Gürteltaschen) trugen manche mutig Socken in Badelatschen.

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