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    Hamburg

    Warum Urlauber auf ein Henna-Tattoo besser verzichten

    Hand mit Henna-Tattoo
    In einigen Urlaubsländern sind Henna-Tattoos stark verbreitet. Experten raten jedoch von einer Nachahmung ab. Denn allergische Reaktionen sind nicht ausgeschlossen. Foto: Stephan Jansen

    Ein Henna-Tattoo bringen manche als Souvenir aus dem Urlaub mit. In der Regel verschwindet die Zeichnung nach wenigen Wochen. Doch Urlauber gehen dabei ein Risiko ein.

    Unter Umständen kann die Henna-Farbe eine allergische Reaktion auslösen, warnt die Aktion Das sichere Haus (DSH). Das gilt insbesondere, wenn es sich nicht um reines Henna handelt.

    Um die Einwirkzeit zu verkürzen, wird der Paste zum Teil der schwarze Farbstoff Paraphenylendiamin (PPD) beigemischt. Dieser Farbstoff gilt laut DSH als Kontaktallergen. Hinweise auf PPD können eine kurze Einwirkzeit von bis zu zwei Stunden sowie die schwarze Farbe sein. Natürliches Henna ist rotbraun und muss etwa acht Stunden einwirken.

    Bei allergischen Reaktionen können Rötungen, Juckreiz und Bläschen auftreten - im Einzelfall sogar nässende sowie verkrustete Hautveränderungen. Zeigen sich solche Symptome, sollte man auf die betroffene Stelle ein eingewickeltes Kühlpad legen, um sich Linderung zu verschaffen. Zudem raten die Experten, sofort einen Arzt aufzusuchen. Denn im schlimmsten Fall droht ein allergischer Schock.

    Wer einmal sensibel auf den künstlichen Farbstoff reagiert, muss damit rechnen, dass er immer wieder allergische Reaktionen auslöst. PPD kann in geringen Mengen auch in Haarfärbemitteln, Textilien und Kunststoffen vorkommen. Im Zweifel sollte man vor einer Anwendung von Haarfärbemitteln und Kosmetika einen Allergietest machen.

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