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    Ausbildung früher und heute: Das sind die spannendsten Jobs in der Medienbranche

    Ausbildung in Würzburg
    Eine Ausbildung in der Würzburger Medienbranche ist für junge Menschen besonders attraktiv. Foto: Sjale (iStockphoto)

    Das erste eigene Einkommen, mehr Unabhängigkeit und mehr Verantwortung. Mit dem ersten Job beginnt für junge Menschen ein neuer Lebensabschnitt. Welcher Beruf soll es sein? Die Möglichkeiten sind zahlreich. Besonders beliebt sind auch in Würzburg Jobs im Bereich Medien und Marketing. Das ist kaum verwunderlich, denn durch die Digitalisierung sind vielfältige Arbeitsaufgaben entstanden. Dadurch haben sich ganze Berufsbilder verändert und nicht zuletzt die Ausbildung. Dass das viele Chancen für angehende Azubis bietet, zeigen diese attraktiven Ausbildungsberufe.

    So klappt es mit der Karriere im Online-Marketing

    Ausbildung bei der wüma
    Auf die Kombination von Kreativität und wirtschaftlichem Denken kommt es bei der Marketingkommunikation an. Foto: J. Untch / Vogel Communications Group GmbH & Co. KG

    Was haben der deutsche Fernsehmoderator Joko Winterscheidt, die Protagonisten der Serie „Mad Men“ und Würzburger Kaufleute für Marketingkommunikation gemeinsam? Sie haben die gleiche Ausbildung gemacht. Bis 2006 war die Jobbezeichnung noch Werbekaufmann/Werbekauffrau. Seitdem lautet der Titel für die Ausbildung „Kaufleute für Marketingkommunikation“.

    Durch die Umstellung haben sich neue Möglichkeiten eröffnet. Ein angehender Azubi findet in Würzburg nicht mehr nur in Werbeagenturen oder Werbeabteilungen einen Ausbildungsplatz. Auch in Dienstleistungsbetrieben, Fachabteilungen für Unternehmenskommunikation, Werbung oder PR werden Kaufleute für Marketingkommunikation ausgebildet.

    Ausbildung bei der wüma
    Die Kundenberatung und -betreuung spielen beim Online-Marketing eine wichtige Rolle. Foto: J. Untch / Vogel Communications Group GmbH & Co. KG

    Ein Ausbildungsplatz mit viel Abwechslung

    Diese Aufgaben sind Teil der dreijährigen Ausbildung:

    • E-Mail-Marketing
    • Kunden beraten
    • Zielgruppen bestimmen
    • Kennzahlen analysieren
    • Werbe- und Kommunikationskonzepte erstellen
    • Werbung bei Google, Facebook und Co. schalten

    Langeweile gibt es bei diesem Ausbildungsplatz nicht. Da sich die Medienbranche stetig weiterentwickelt, lernt der Auszubildende ständig etwas Neues dazu. Das macht den Beruf zukunftsfähig.

    Ein Beruf verschwindet: vom Schriftsetzer zum Mediengestalter

    Ausbildung in Würzburg
    Nachdem ein Artikel geschrieben war, wurde er zeitaufwendig im Bleisatz nachgebaut. Heute gibt es den Beruf nicht mehr. Foto: David Pires (iStockphoto)

    Ohne Schriftsetzer wären vor einigen hundert Jahren auch in Würzburg keine Zeitungen entstanden. Sie mussten Fingerspitzengefühl beweisen. Im Bleisatz wurden Artikel, Anzeigen und sogar Plakate gebaut. Teilweise wurde jeder Buchstabe einzeln gesetzt. Dementsprechend lange hat es noch vor 150 Jahren gedauert, bis eine Zeitungsseite fertig war. Eine wichtige Lehre der Ausbildung: gründlich Hände waschen. Da Blei giftig ist.

    Heute sieht es anders aus. Der Beruf Schriftsetzer ist völlig verschwunden. Seit Ende der 1980er-Jahre gibt es die Ausbildung zum Schriftsetzer in Deutschland nicht mehr. Der Job ist in dem Beruf des Mediengestalters für Print und Digital aufgegangen. Seiten, Visitenkarten und Werbebanner entstehen am Computer.

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    Mediengestalter kümmern sich um das richtige Look and Feel von Plakaten, Websites und Anzeigen. Foto: RossHelen (iStockphoto)

    Kreative Ausbildung mit viel Freiheit

    Besonders kreative Köpfe können sich in einer Karriere als Mediengestalter verwirklichen. Auszubildende lernen alles über:

    • Formen, Farben und Schriften
    • Umgang mit Grafikprogrammen
    • Gestaltung von Websites, Logos, Flyern und Postern
    • Entwurf und Präsentation von Kampagnen
    • Umsetzen von Kundenwünschen

    Für eine Ausbildung in der IT ist analytisches Talent gefragt

    Ausbildung bei der wüma
    Schon vor der Ausbildung zum Fachinformatiker steht die Entscheidung für eine Fachrichtung an. Foto: J. Untch / Vogel Communications Group GmbH & Co. KG

    Berufsbezeichnungen wie „Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung“ oder „Fachinformatiker Systemintegration“ sagen zunächst nicht viel aus. Der ein oder andere Azubi fragt sich also, ob eine dieser Ausbildungen für ihn in Frage kommt. Doch hinter dem Namen steckt mehr, als der erste Blick vermuten lässt: Die Ausbildung ist aktueller denn je. Der Berufszweig in der Informationstechnik (IT) ist äußerst vielversprechend.

    Heute werden Fachinformatiker in jeder Branche gebraucht. Zu den neuen Herausforderungen der IT-Berufe zählen neue Datenbanken, Betriebssysteme oder Mobilplattformen. Durch die Digitalisierung wird der Fachinformatiker außerdem viel stärker ins Unternehmen eingebunden als früher. Dadurch entstehen Synergieeffekte, von denen der einzelne Azubi profitiert.

    Ausbildungsplätze unterscheiden sich in zwei Berufsrichtungen

    Der erste Schritt ist gemacht: eine Ausbildung zum Fachinformatiker soll es sein. Bevor es losgeht, steht für den Azubi noch eine weitere wichtige Entscheidung an. Die Fachrichtung. Anwendungsentwicklung oder Systemintegration?

    In der Anwendungsentwicklung steht das Programmieren von Software auf der Tagesordnung. Das macht den Job aus:

    • Software und Anwendungen entwickeln, testen und warten
    • Technische Fehler beheben
    • Infrastruktur schaffen
    • Ansprechpartner für andere Fachbereiche

    Ein Fachinformatiker Systemintegration ist dagegen für die Hardware zuständig. Zu seinem Aufgabenbereich zählen:

    • Technik im Unternehmen am Laufen halten
    • Interne IT-Systeme aufbauen
    • Kompatibilität von Hardware und Software prüfen
    • IT-Support für Kollegen

    Die geheimen Helden der Online-Shops: Kaufleute im E-Commerce

    Ausbildung in Würzburg
    Einkaufen per Mausklick: Online-Shops sind aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken. Foto: Damir Khabirov (iStockphoto)

    Jeder kennt sie vom Stadtbummel durch Würzburg oder dem Wocheneinkauf. Sie präsentieren die Ware im Geschäft, helfen Kunden bei der Suche nach der richtigen T-Shirt-Größe und vereinbaren Liefertermine. Die Rede ist von Kaufleuten im Einzelhandel. Doch seit einigen Jahren sind das hippe T-Shirt, der neue Fernseher und die Bananen aus dem Supermarkt nur wenige Mausklicks entfernt. Der Onlinehandel ist Teil unseres Alltags. Doch wer betreut eigentlich die Online-Shops?

    Lange gab es hierfür keine eigene Ausbildung. Versand- und Onlinehändler durften nicht ausbilden. Am 1. August 2018 hat sich das geändert. Seitdem ist der Kaufmann / die Kauffrau im E-Commerce (englisch für Internethandel) ein anerkannter dreijähriger Ausbildungsberuf. Obwohl dieser Job der jüngste in der Liste ist, ist er vielversprechend. Angesichts des boomenden Onlinehandels ist der Beruf speziell auf diesen wachsenden Markt zugeschnitten. Nach der Ausbildung beginnen Kaufleute im E-Commerce ihre Karriere beispielsweise im Groß- und Außenhandel oder bei Dienstleistern.

    Was lernen Kaufleute im E-Commerce in der Ausbildung?

    • Kampagnen im Online-Marketing aufbauen und steuern
    • Analyse von Kunden- und Nutzungsdaten
    • Nutzer gezielt über passende Kanäle ansprechen
    • Online-Shops aufbauen und betreuen
    • Produkte im Online-Shop einpflegen
    • Kontakt zu Kunden pflegen
    • SEO und SEA (Suchmaschinenoptimierung und Suchmaschinenwerbung)

    Dank des kräftigen Wachstums brauchen Azubis in Würzburg keine Angst um ihre Zukunft haben. Das zeigt auch der Bruttoumsatz mit Waren im E-Commerce in Deutschland. 2018 lag der bei 65,10 Milliarden Euro. Das zeigen Zahlen des Bundesverbands für E-Commerce und Versandhandel. Im Jahr davor waren es noch 58,47 Milliarden Euro. Tendenz: weiter steigend. Die Aussichten für eine Ausbildung in Würzburg sind also durchaus rosig.

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