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    FSJ: Fünf Gründe, warum Du ein freiwilliges soziales Jahr machen solltest

    Fünf Gründe für ein freiwilliges soziales Jahr: FSJ
    Tätigkeit im FSJ bei den Johannitern: Erste-Hilfe-Ausbilder demonstrieren die Wiederbelebung am Kind. Foto: Tobias Grosser

    Warum ist ein freiwilliges soziales Jahr sinnvoll? Eine junge Frau aus dem Landkreis Würzburg gibt die Antwort.

    • Im FSJ gewinnst Du Zeit, dich zu orientieren

    Freiwillig ein Jahr länger auf die Berufsausbildung zu warten, ist das nicht vergeudete Zeit? Nein, sagt Rosa Maier aus Greußenheim im Landkreis Würzburg. Die 20-Jährige leistet ihr FSJ bei der Johanniter-Unfall-Hilfe. Ihre Einsatzstelle ist der Patientenfahrdienst. "Ich habe die Zeit im FSJ genutzt, mich zu orientieren", erzählt Rosa. Nach dem Abi am Röntgengymnasium in Würzburg wusste sie noch nicht genau, in welche Richtung es mal beruflich gehen sollte. Das FSJ habe sie schließlich bestärkt, im medizinischen Bereich zu bleiben. "Für mich war es eine super Entscheidung, das FSJ zu machen. Mir ist klarer geworden, was ich künftig tun möchte. Außerdem eröffnet sich für viele FSJler eine weitere berufliche Perspektive."

    • Im FSJ machst Du auf jeden Fall etwas Sinnvolles

    Auf der Webseite der Initiative "Engagementförderung" findest Du über 3300 offene Einsatzstellen für ein FSJ. Hinter jeder Einsatzstelle steht die Aufgabe im FSJ, anderen Menschen zu helfen, sie zu unterstützen oder gar ihr Leben zu retten, wie zum Beispiel bei den Johannitern. Die Einsatzbereiche sind  unterschiedlich. "Wir begleiten Menschen zur Dialyse oder bringen sie zu einer Geburtstagsfeier", erzählt sie. Man könne im FSJ aber auch in Kindertageseinrichtungen, der Erste-Hilfe-Ausbildung oder im Rettungsdienst arbeiten. Im Rettungsdienst engagiert sich Rosa übrigens in ihrer Freizeit. "Mit dem freiwilligen sozialen Jahr mache ich auf jeden Fall etwas sinnvolles", betont sie.

    • Im FSJ sammelst Du positive Erfahrungen

    "Die Wertschätzung, die einem gerade die Patienten entgegenbringen, ist enorm", erzählt die Greußenheimerin, die trotz FSJ genug Zeit findet, in der heimischen Musikkapelle das Saxophon zu spielen. "Außerdem ist das freiwillige soziale Jahr eine abwechslungsreiche Tätigkeit. Ich bin bei den Johannitern prima aufgenommen worden. Ich bin eingebunden in ein tolles Team, das gemeinsam die Arbeit organisiert - auch das ist für eine Schülerin neu." Die meiste Freude im FSJ bereite Rosa der Kontakt zu den Patienten, die sie fährt und betreut. "Ich bin ein Mensch, der gerne Kontakt zu anderen pflegt. Da ist der Umgang mit den Patienten im FSJ genau richtig für mich."

    • Jeder ist geeignet, ein freiwilliges soziales Jahr zu leisten

    Nicht nur die Johanniter sind Träger beim freiwilligen sozialen Jahr. Es gibt weitere Träger mit  unterschiedlichen Tätigkeiten und Einsatzstellen. Bei der Aufgabenvielfalt ist im FSJ für jeden eine sinnvolle Tätigkeit dabei, die noch dazu Spaß macht. "Eine gewisse Grundmotivation sollte vorhanden sein", schmunzelt Rosa. "Auch wenn man sich selbst nicht als so sozial einschätzt", meint sie, "kann das FSJ für einen wertvoll und sinnvoll sein. Man erfährt viel über sich, lernt den Umgang mit verschiedenen Menschen und schnuppert in den Arbeitsalltag seiner Einsatzstelle rein, der für jeden Schüler neu ist."

    • Der Bedarf an Menschen, die sich für ein freiwilliges soziales Jahr entscheiden, ist hoch

    Ein wenig Recherche im Internet reicht aus, um eine passende Einsatzstelle im FSJ zu finden. "Der Bedarf ist  hoch", betont Rosa. Eigentlich komme man immer unter, auch nah am Heimatort. Eine gute Übersicht über die Einsatzstellen bieten zum Beispiel die Johanniter auf ihrer Webseite zum freiwilligen sozialen Jahr. Wer sich darüber hinaus informieren möchte, findet über Google etliche Infos. Für viele Träger ist das Engegement junger Menschen im FSJ enorm wichtig. Gäbe es das FSJ nicht, müssten Hilfesuchende oder bedüftigen Menschen mit längeren Wartezeiten rechnen.

    Fakten zum freiwilligen sozialen Jahr

    Wie lange dauert ein FSJ?

    Das FSJ dauert mindestens sechs bis maximal 18 Monate

    Was sind die Voraussetzungen für ein FSJ?

    Das freiwillige soziale Jahr kann machen, wer die Schule abgeschlossen hat und noch nicht 27 Jahre alt ist.

    Was verdient man im FSJ?

    Für den Einsatz im FSJ erhält man ein angemessenes Taschengeld, das im Monat rund 470 Euro beträgt. Den genauen Betrag erfährt man beim Träger und ist abhängig davon, ob man versorgt wird oder eine eigene Wohnung hat.

    Wie bewirbt man sich auf ein FSJ?

    Interessenten richten ihre Bewerbung an die FSJ-Träger

    Welche Weiterbildungsmöglichkeiten bietet ein FSJ?

    Mindestens 25 Seminartage stehen jedem FSJler zu

    Erhält man Kindergeld während des FSJ?

    Die Eltern der Kinder, die eine freiwilliges soziales Jahr absolvieren, erhalten weiterhin Kindergeld.

    Wie ist man im FSJ versichert?

    Wer ein freiwilliges soziales Jahr leistet, ist bei den Eltern kostenlos Krankenversichert

     

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