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    Start in den Job: 5 Tipps für die richtige Work-Life-Balance

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    Eine gesunde "Work-Life-Balance" ist gerade für junge Menschen ein wichtiger Bestandteil des Arbeitslebens. Foto: FlamingoImages (iStockphoto)

    Arbeiten, Essen, Schlafen. Für viele Menschen ist das die Definition ihres Alltages. Und doch geben sich gerade viele junge Menschen mit dieser gefühlten Eintönigkeit nicht mehr zufrieden. Der Begriff "Work-Life-Balance" ist daher zum Synonym für eine gesteigerte Lebensqualität geworden. Das Ziel ist einfach: Privatleben und Job ohne Stress und Druck in Einklang bringen. 

    Wie schafft man es nach Feierabend abzuschalten? Und wie kann der Arbeitgeber bei einer ausgewogenen Work-Life-Balance unterstützen? Diese fünf Tipps helfen Ihnen:

    1. Sport als Ausgleich: Setzen Sie sich in Bewegung 

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    Work-Life-Balance: Sport hilft beim Abschalten. Foto: Ivanko_Brnjakovic (iStockphoto)

    Eine gesunde Work-Life-Balance hängt mit einem gesunden Geist zusammen. Viel Bewegung unterstützt sie dabei. Sorgen Sie für Ausgleich, indem Sie in Ihrer Freizeit eine Sportart finden, mit der Sie abschalten können. Ob Joggen im Park, eine entspannte Yoga-Stunde oder ein ausgiebiger Spaziergang - Sie entscheiden, welche Fitness die perfekte Ablenkung von Ihrem Arbeitsalltag ist. Sind Sie unentschlossen, probieren Sie Schnupperkurse aus. So finden Sie heraus, was für Ihre Work-Life-Balance am förderlichsten ist. 

    Tipp: Viele Unternehmen bieten ihren Mitarbeitern kostenlose oder vergünstigte Mitgliedschaften in Fitness-Studios oder die Teilnahme an Sportkursen an. Fragen Sie Ihren Vorgesetzten danach.

    2. Gezielte Verabredungen: Setzen Sie auf Quality-Time 

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    Planen sie gezielt ihre Verabredungen mit Freunden, Familie und Partner. Foto: jacoblund (iStockphoto)

    Bei einem stressigen Job, der viel von Ihnen abverlangt, kann Ihr Privatleben schnell zu einer zusätzlichen Belastung werden. Hier gilt: Verlieren Sie sich nicht im Freizeitstress, sondern planen Sie gezielt Verabredungen mit Freunden, Familienaktivitäten und die Zeit mit Ihrem Partner. Haben Sie wenig Zeit oder sind müde, planen Sie kurze Treffen. Außerdem sollten Sie Ihre Wochenenden nicht schon am Montag verplanen. Die zwei freien Tage sollen zu Ihrer Entspannung beitragen und nicht zusätzlich mit Verpflichtungen ausgefüllt sein. 

    Tipp: Nehmen Sie sich gezielt die Zeit für ein Beisammensein mit anderen Menschen. Das steigert die Laune, die Lebensqualität und fördert die richtige Work-Life-Balance. 

    3. Setzen Sie Prioritäten - privat und im Beruf 

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    Setzen Sie im Beruf Prioritäten, um Stress und Überstunden zu vermeiden. Foto: Deagreez (iStockphoto)

    In ihrem Alltag fehlt der rote Faden? Ihre Aufgaben im Job und im Privatleben werden mehr und wachsen Ihnen über den Kopf? Schaffen Sie sich Ihre eigene Struktur, indem Sie anfangen zu priorisieren. To-do-Listen können dabei eine große Hilfe sein. Diese geben Ihnen einen Überblick über Ihre Aufgaben und das gute Gefühl, am Ende des Tages Ihr Zeitmanagement perfekt im Griff zu haben. 

    Auch Ihr Vorgesetzter kann Sie bei einer zielgerichteten Work-Life-Balance unterstützen, indem Sie im Arbeitsalltag klare Ansagen und Prioritäten erhalten. Teamwork hilft: Wächst Ihnen die Arbeit noch über den Kopf, bitten Sie Ihre Kollegen oder Ihren Chef um Hilfe. Eine Neuverteilung der Aufgaben kann Ihnen die nötige Struktur geben, entspannt den Arbeitsalltag zu meistern und Überstunden zu vermeiden.   

    Tipp: Setzen Sie am Anfang Ihre Erwartungshaltung nicht zu hoch: Eine neue Struktur muss erst eingeübt werden, bevor sie zu dauerhaften Erfolgen führt.  

    4. Machen Sie Pause vom Stress

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    Um eine gesunde Work-Life-Balance zu erreichen, sind regelmäßige Pausen wichtig. Foto: last19 (iStockphoto)

    Wachsen Ihnen private und berufliche Pflichten über den Kopf? Dann machen Sie Pause! Das ist leichter gesagt als getan, trotzdem können Auszeiten gezielt geplant werden. Für eine ausgeglichene Work-Life-Balance sollte Ihr Wohlbefinden an erster Stelle stehen. Egal ob der Berufstag stressig oder eher ruhig ist, halten Sie Ihre Mittagspause ein. Gönnen Sie sich zwischendurch immer wieder kleine Auszeiten, in denen Sie beispielsweise einen kleinen Spaziergang machen.

    Auch in Ihrer Freizeit sollten Sie anfangen, entspannende Aktivitäten zu priorisieren. Saunagänge, ein Besuch beim Friseur oder das Lesen eines guten Buches - planen Sie Ihre Verschnaufpausen gezielt und notieren Sie sie im Terminkalender. 

    Tipp: Für eine gesunde Work-Life-Balance ist es ein No-Go in Ihren Pausen an Ihren Job zu denken. Suchen Sie sich Aktivitäten, bei denen Sie vollkommen abschalten können.  

    5. Schalten Sie ab - besonders im Urlaub 

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    Schalten Sie ab: Gerade im Urlaub sollten Sie Ihr Smartphone auch einmal im Hotel lassen. Foto: sakkmesterke (iStockphoto)

    In Zeiten von Smartphones und Social Media stehen viele Menschen unter dem sozialen Druck, immer greifbar sein zu müssen. Auch im Urlaub schalten wir diesen Druck selten aus. Noch schnell ein Posting vom Essen auf Facebook veröffentlichen, den tollen Ausblick auf Instagram posten oder den Twitter-Feed checken. Während der Arbeit wandert unser Blick oft reflexartig auf unser Smartphone oder Smartwatch, sobald eine neue Benachrichtigung aufleuchtet. Das stresst! 

    Für eine gesunde Work-Life-Balance sollten Sie auf Detox setzen: Entgiften Sie sich, besonders im Urlaub! Lassen Sie Ihr Smartphone in der Tasche. Am Abend selektieren Sie die wichtigen von den unwichtigen Nachrichten. Dafür sollten Sie nicht länger als fünf Minuten einplanen. Nutzen Sie Ihr Handy als Kamera, stellen Sie unterwegs die mobilen Daten aus. Nach kurzer Zeit wird Entspannung einsetzen und Sie können Ihre Auszeit richtig genießen.  

    Tipp: Lassen Sie Ihr Smartphone während der Arbeitszeit in der Tasche und legen Sie es nicht neben sich auf den Tisch. So können Sie nicht abgelenkt werden.

    So unterstützen Unternehmen die richtige Work-Life-Balance

    Viele Arbeitgeber haben die Wichtigkeit einer gesunden Work-Life-Balance für Ihre Arbeitnehmer bereits erkannt und reagieren. Flexible Arbeitszeiten, Home Office-Möglichkeiten oder Angebote zur Stressbewältigung und Selbstmanagement sind nur einzelne Beispiele, wie Unternehmen ihre Mitarbeiter aktiv unterstützen. 

    Gerade Berufseinsteiger wollen sich sowohl beruflich als auch privat verwirklichen. Diesen Anspruch haben sie an ihren zukünftigen Arbeitgeber. 

    Vereinbarkeit von Privatleben und Beruf durch flexibles Arbeiten

    Ständig im Büro präsent sein und starre Arbeitszeiten sind nicht mehr zeitgemäß. Durch die Lebensumstände der Arbeitnehmer verändern sich auch die Arbeitszeitmodelle. Vor allem bei jungen Erwachsenen stehen Home Office und flexible Arbeitszeiten hoch im Kurs. Diese Freiräume entscheiden häufig darüber, für welches Unternehmen sich ein Bewerber entscheidet. Bei der AOK wird Home Office für verschiedene Arbeitsplätze seit Jahren gelebt.

    Work-Life-Business
    Flexible Arbeitszeitmodelle wie Home Office ermöglichen Arbeitnehmern mehr Freiräume. Foto: PIKSEL (iStockphoto)

    Zum Beispiel werden Gesundheitspartner wie Physiotherapeuten oder Apotheken telefonisch von zu Hause aus beraten. In der AOK-Direktion Würzburg gibt es darüber hinaus mehr als 70 verschiedene Arbeitszeitmodelle. Die Gesundheit hat bei der Krankenkasse Priorität. Der Mitarbeiter kann pro Jahr an einem Präventionskurs teilnehmen. Dafür erhält er eine Zeitgutschrift. Die Vielfalt der Kurse reicht von Sport und Ernährung bis hin zu Entspannung und Stressbewältigung. Die Mitarbeiter tanken ausreichend Kraft für den Job und ihre Familie.

    Praxisnahe Ausbildung

    Nicht nur langjährige Berufstätige wollen eine Work-Life-Balance. Azubis ist dieses Gleichgewicht ebenfalls wichtig. Fehlt die Ausgewogenheit, wachsen die Zweifel der Auszubildenden. Sie denken dann häufiger über den Abbruch der Lehre nach. Dem können Unternehmen vorbeugen, indem sie mehr Praxisnähe schaffen. Lernen Azubis ihren späteren Beruf so nah wie möglich kennen, hat Unzufriedenheit keine Chance. In den Direktionen der AOK werden Azubis von erfahrenen Kollegen unterstützt. Sie erleben den Arbeitsalltag hautnah. Dennoch wird die Theorie nicht vernachlässigt: Im eigenen Bildungszentrum in Hersbruck werden Theorie und Praxis miteinander kombiniert.

    Zum Start der Karriere: Azubis fördern

    Ob ein Mitarbeiter zufrieden und ausgeglichen ist, kann das Unternehmen also schon während der Ausbildung mitbestimmen. Zum Beispiel sollten die Kreativität und Selbstständigkeit der Azubis gefördert werden. Die AOK löst das etwa mit Projektwochen. Währenddessen entfalten sich die jungen Erwachsenen - frei von gesetzlichen Vorgaben. Die Persönlichkeit ist ein weiterer Faktor. Bei der Gesundheitskasse werden beispielsweise schüchterne Azubis für die Kundenberatung eingesetzt. Mit der Begleitung der erfahrenen Kollegen können sie sich weiterentwickeln. 

    Wie übernimmt man Verantwortung? Das will gelernt sein. Aus diesem Grund fördert beispielsweise die AOK ihre Azubis mit folgenden Aufgaben:

    • Verantwortung für ein Projekt
    • Betreuung von Praktikanten
    • Patenschaft für andere Azubis zur Unterstützung

    Teambuilding für mehr Gleichgewicht

    In einem Unternehmen zählt die Masse aus vielen individuellen Charakteren und Talenten. Doch erst durch persönliche Beziehungen bringen die Mitarbeiter einen Betrieb voran. Mit dem Gefühl von Verbundenheit werden gemeinsame Ziele definiert. Mittagessen in der Gruppe, Sportaktivitäten oder Events außerhalb des Jobs fördern das Teambuilding. Zusätzlicher Bonus: Die Mitarbeiter fühlen sich von der Firma wertgeschätzt. 

    Work-Life-Balance
    Durch gemeinsame Aktivitäten wie Klettern wird das Team im Unternehmen gestärkt. Foto: monstArrr_ (iStockphoto)

    Dass es auf das Wir-Gefühl ankommt, weiß auch die AOK. Für die Teamfindung im ersten Lehrjahr geht es für die Jugendlichen zum Klettern oder Bouldern. Und im Ausbildungszentrum werden schwierige Aufgaben in der Gruppe gelöst. Die Schwächen des einen sind die Stärken eines anderen. Die Auszubildenden lernen schon früh, dass sie sich auf ihr Team verlassen können.

    Die Vernetzung der unterschiedlichen Teams ist ein weiterer Baustein für eine ausgewogene Work-Life-Balance. Das wird bei der AOK in Würzburg schon bei der Eventorganisation berücksichtigt. Zu einem Azubi-Event werden bereits angehende AOK-Auszubildende eingeladen. Dort lernen sie künftige Kollegen aus anderen Lehrjahren kennen. Die ältesten Azubis (drittes Lehrjahr) organisieren Fahrgemeinschaften für die jungen Besucher. Berührungsängste werden schnell abgebaut. Das Ergebnis: Ein starkes Team entsteht.

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