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    WÜRZBURG

    Es läuft!: Was einem so zu Füßen liegt

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    Was für ein Morgen! Die Luft ist fast schon herbstlich kühl, der Himmel blau mit ein paar luftig-weißen Wolkenstreifen, die Sicht ist klar und geht weit übers Land. Ein Traum-Morgen für Läufer. Ich bin unterwegs durch die Weinberge mit Blick auf den Main, mein Hund an meiner Seite. Wir freunden uns gerade als Laufpaar an. Gut, ich muss auf der Hut sein: Luzie könnte mir mit ihrem Übermaß an Übermut vor die Füße laufen und ich deshalb fallen. Aber aufpassen muss ich sowieso immer mit einem jungen Hund: Schließlich sind außer uns ja auch Rehe und Hasen unterwegs. Dass leider auch reichlich Fallobst unseren Weg säumt, macht meine Laufrunde nicht gerade entspannter. Denn das ist alles verführerisches Hundefutter – Zwetschgen, Mirabellen, Äpfel und Birnen in diversen Fäulnis-Stadien. Kein Mensch holt das viele Obst am Rand von Wiesen und Feldern, wo mir das Essen quasi zu Füßen liegt. Echt schade drum. Ob ich mir wohl noch einen Rucksack umschnalle und Sammelpausen einlege?

    Redakteurin Martina Riederle (58) geht nach langer Laufpause wieder regelmäßig zum Joggen vor die Tür.

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