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    WÜRZBURG

    Kolumne "Leben & Laufen": Von Einsamkeit und Rudelbildung

    Redakteur Andreas Jungbauer (47) läuft seit 23 Jahren Marathon und kürzere Strecken. Im Rahmen der Serie berichtet er üb...

    Laufen ist gesellig und bringt die Leute zusammen – sagen die einen. Nein, sagen die anderen und verweisen auf die vielzitierte Einsamkeit des Langstreckenläufers. Wer hat nun Recht...? Falsche Frage. Wie wir laufen – ob als einzelner Wolf, zu zweit oder im Rudel von Freunden, Kollegen oder Laufclub, das hängt ganz vom eigenen Bedürfnis ab.

    Feste Verabredungen können beim Training helfen

    Da gibt es Hobbyathleten, die nur mit Laufpartner an der Seite in die Gänge kommen, weil sie sich allein schwer zu motivieren wissen. Tatsächlich können feste Verabredungen helfen, um konstanter im Training zu bleiben und sich für die Früheinheit den Schlaf aus den Augen zu reiben. 

    Andere, ich zähle mich dazu, genießen das einsame Laufen durch Wald und Fluren als ein Stück Freiheit – als Einswerden mit sich selbst, ohne neue Ansprache. So ticken nicht selten Menschen aus kommunikativen und sozialen Berufen. Wer den ganzen Tag spricht oder mit Text zu tun hat, schätzt die Stille. Wer still vor sich hinarbeitet, freut sich über Kontakt und Gespräch beim Sport. Ist nicht immer so, aber häufig. Egal wie – entscheidend ist, das eigene Bedürfnis zu spüren und danach zu handeln bzw.: zu laufen.

    Redakteur Andreas Jungbauer (47) läuft seit 23 Jahren Marathon und kürzere Strecken. Im Rahmen der Serie berichtet er über Erfahrungen und gibt Tipps weiter.

    Alle Beiträge der Laufserie unter: www.mainpost.de/laufdichfit

    Andreas Jungbauer

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