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    WÜRZBURG

    Warum Yoga der perfekte Ausgleich zum Laufen ist

    Yogalehrerin Katja Seuffert hatte beim Matrathonlaufen ihren ersten Flow. Foto: YogaLounge

    Ausgleichende Übungen für Rücken und Muskulatur tun den Läufern gut. Das weiß die Yogalehrerin Katja Seuffert auch aus eigener Erfahrung. Sie betreibt Yogastudios in Schweinfurt und in Würzburg.

    Frage: Es heißt immer, Yoga ist der perfekte Ausgleich zum Laufen. Stimmt das?

    Katja Seuffert: Absolut! Da ich selbst viel gelaufen bin, kann ich das bestätigen. Aktuell gehe ich zwar mehr spazieren, da dies eine der gesündesten Varianten des Laufens ist, aber vor einigen Jahren bin ich viel gelaufen, sogar die Marathondistanz.

    Welche Yoga-Übungen finden Sie für Anfänger besonders geeignet?

    Seuffert: Hier würde ich gar keine spezielle Asana nennen, sondern eher, welchen Einfluss die Atmung auf das Yoga-Praktizieren hat. Wenn wir das verstanden haben, können wir es in der Yogapraxis und beim Laufen umsetzen. Natürlich hat das Joggen auch Auswirkung auf Rücken, Muskulatur und Faszien. Hier können ausgleichende Übungen gewählt werden. Gerade der Iliopsoas oder auch Lenden-Darmbeinmuskel braucht bei regelmäßigem Laufen viel Aufmerksamkeit.

    Unterstützt Yoga auch den Kopf?

    Seuffert: Vor allem! Dort wollen wir ja hin. Um uns selbst zu erkennen. Nur so finden wir auch das richtige Tempo beim Laufen. Bei meinem ersten Marathon hatte ich meinen ersten Flow. Was wir im Yoga anstreben, ist ja eine Verbindung oder Einheit. Ein Flow ist auch eine Einheitserfahrung. Es geht darum zu erfahren, wie wir unsere Gedanken zur Ruhe bringen können und das kann durchaus auch beim Laufen sein.

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