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    BONN

    Kleopatra im Wandel der Zeit

    Das Buch zur Ausstellung: Kleopatra – Die ewige Diva (Hirmer, 336 S., 87 Farb- und 41 Schwarz-Weiß-Tafeln, 138 Farb- und 44  Schwarz-Weiß-Abbildungen, 45 Euro)
    Das Buch zur Ausstellung: Kleopatra – Die ewige Diva (Hirmer, 336 S., 87 Farb- und 41 Schwarz-Weiß-Tafeln, 138 Farb- und 44 Schwarz-Weiß-Abbildungen, 45 Euro)

    Sie war schön, sie war reich, war Königin und Geliebte. Um der römischen Gefangenschaft zu entgehen, nahm sie sich das Leben – mithilfe einer Kobra. Aber seit 2000 Jahren ist Kleopatra unter uns. Um ihr Schicksal ranken sich Mythen. Für die einen ist sie Göttin, für andere eine Hure. Ihr Hang zu Prunk und Verschwendung ist legendär. Ihre Geschichte fasziniert Schriftsteller, Maler, Musiker, Filmemacher und Werbefachleute. Die Ausstellung „Kleopatra – Die ewige Diva“ in der Bonner Bundeskunsthalle fasst all das bis zum 6. Oktober zusammen.

    Die Schau erzählt anhand von mehr als 200 Bildern, Skulpturen, Fotografien, Filmen und Objekten, wie das Phänomen Kleopatra in den verschiedenen Epochen seit der Antike bis zur Popkultur wahrgenommen und dargestellt wurde. Das Bild Kleopatras wurde vor allem durch den Philosophen Plutarch, William Shakespeare und durch die Schauspielerin Elizabeth Taylor geprägt. Besonderen Anteil am Wandel des Mythos haben Hollywoods Filmproduktionen. Liz Taylor wird nach ihrem Kinoauftritt 1963 wie keine andere Schauspielerin mit Kleopatra identifiziert. Natürlich hat auch die Werbung Ägyptens frühere Königin für sich entdeckt. So musste zwischen 1916 und 1922 Kleopatra als Werbeträger für Seife herhalten.

    dpa

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