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    WÜRZBURG

    Mozartfest zwischen Bruckner, Rap und „Rosenheim-Cop“

    Die Nachtmusik: Stimmungsvoller Anziehungspunkt des Würzburger Mozartfestes. Foto: Patty Varasano

    Einige Glanzlichter aus den 62 Veranstaltungen des Mozartfestes 2018 (25. Mai bis 5. Juli):

    • Dirigent Hartmut Haenchen und die Camerata Salzburg eröffnen das Festival. Am 25. und 26. Mai spielen sie Mozart (unter anderem die „Jupiter“-Sinfonie) und von Karl Amadeus Hartmann das Kammerkonzert für Klarinette, Streichquartett und Streichorchester. Mit dabei: das Schumann Quartett, „Artiste étoile“ des 2018er Mozartfestes.

    • Am Mozarttag (26. Mai) spielen diverse Ensembles nicht nur, wie üblich, in der Innenstadt, sondern auch auf dem Gelände der Landesgartenschau.

    • „Cosi fan tutte“ ist derzeit am Würzburger Mainfranken Theater zu sehen. Szenisch. Das Mozartfest bringt am 28. Mai eine konzertante Fassung der Mozart-Oper in den Kaisersaal der Residenz. Es spielen die Musiciens du Louvre.

    • Bei „Bruckner im Dom“, wird am 2. Juni die 7. Sinfonie des Österreichers aufgeführt. Dazu gibt es Messiaens „Priere du Christ montan vers son Pere“ (aus „L'Ascension“). Es spielen die Bamberger Symphoniker unter Manfred Honeck.

    • Die Bamberger Symphoniker und das Schumann Quartett führen am 6. und 7. Juni im Kaisersaal Werke von Mozart, Beethoven und Arvo Pärt auf.

    • Noch ein Mozartfest-Großereignis im Kiliansdom: Der Chor des Bayerischen Rundfunks und die Akademie für Alte Musik Berlin führen am 8. Juni unter anderem Mozarts „Große Messe“ c-Moll auf.

    • „Ewig Dein Mozart“ ist der Abend des 9. Juni im Kloster Bronnbach überschrieben. Max Müller singt und rezitiert, Volker Nemmer sitzt am Klavier. Müller, Kommissar aus der TV-Serie „Die Rosenheim-Cops“, möchte mit Briefen und Liedern ein möglichst klischeefreies Bild von Mozart zeichnen.

    • Das Philharmonische Orchester Würzburg unter Generalmusikdirektor Enrico Calesso spielt am 13. Juni im Kaisersaal Mozarts 2. Flötenkonzert. Solistin ist Jasmine Choi. Sie interpretiert auch das ihr gewidmete Flötenkonzert von Mark Laycock. Außerdem steht Beethoven auf dem Programm.

    • Am 15. Juni gibt es im Kaisersaal ein Wiedersehen mit dem ehemaligen „Artiste étoile“ Jörg Widmann. Der Klarinettist fungiert diesmal als Dirigent des Irish Chamber Orchestra. Solisten bei Widmanns Kompositon „Versuch über die Fuge für Sopran, Oboe und Kammerorchester“ sind Mojca Erdmann (Sopran) und Dan Bates (Oboe).

    • Maria-Elisabeth Lott (Violine) und Nils Mönkemeyer (Viola) spielen am 17. Juni Mozarts wunderbare Sinfonia concertante Es-Dur. Zudem gibt es Schuberts 1. und 5. Sinfonie. Heinz Holliger leitet das Kammerorchester Basel.

    • Kulinarisch: Die Residenz-Gala mit Diner ist am 9. Juni mit dem L'Orfeo Barockorchester. Eine „Hof-Gala“ mit Diner findet am 21. Juni in Hofkirche und Residenzweinkeller statt. Hier kommt die Musik von der Hamburger Ratsmusik (Abel, Stamitz, Mozart).

    • The Tallis Scholars, das britische Spitzen-Ensemble singt am 14. Juni in der Augustinerkirche Werke von Prätorus, Lassus, Pärt und anderen a cappella.

    • Der charismatische Pianist Pierre-Laurent Aimard spielt am 20. Juni im Kaisersaal Mozart, Messiaen und Beethoven.

    • Christian Zacharias ist Solist und Leiter des Orchestre de Chambre de Paris am 22. Juni im Kaisersaal (Rameau, Haydn, Mozart).

    • Die „Jupiternacht“ im Vogel Convention Center (VCC) ist mittlerweile fester Bestandteil des Mozartfestes. Am 24. Juni nähert sich im nächsten Jahr das STEGREIF.orchester „auf erfrischend sinnliche, furchtlose und radikale Weise“ (Text im Programmheft) Mozart-Werken. Etwa der „Zauberflöte“ und – natürlich – der „Jupiter“-Sinfonie.

    • Ebenfalls wie gewohnt gibt es wieder ein „MozartLabor“ (9. bis 12. Juni), in dem Künstler und Wissenschaftler dem Thema des 2018er Festivals nachspüren: „Aufklärung. Klärung. Verklärung“.

    • Unter freiem Himmel finden, so das Wetter mitspielt, die beiden Nachtmusiken im Hofgarten der Residenz (31. Mai mit dem Schauspieler Christian Brückner und der Capella Augustina; 23. Juni mit den Würzburger Philharmonikern unter Enrico Calesso) statt. Im Kloster Himmelspforten ist die Serenade am 3. Juni, Im Hofgarten Veitshöchheim am 17. Juni (mit 10for Brass)

    • Auf der Bühne der Landesgartenschau feiert das Mozartfest am 5. Juli den 100. Geburtstag von Leonard Bernstein mit dem WDR Funkhausorchester, Kim Criswell (Gesang) und Wayne Marschall (Leitung).

    • Ohne nette Kleinigkeiten wäre das Mozartfest nur halb so schön. So stehen, neben anderen Veranstaltungen für Kinder, „Ein Streich im bunten Musikantenreich“ (3. Juni, Kammermusiksaal der Musikhochschule und die Augsburger Puppenkiste mit einer kleinen „Zauberflöte (11. und 18. Juni, Central-Kino) auf dem Programm. Teekonzert, Mozart am Grün, Amüsantes und Abseitiges an weiteren Spielorten, etwa der Bürgerspital-Kelterhalle sind ebenso geplant. Auch die Odeon Lounge wird wieder bespielt: am (13. Juni).

    67. Berlinale - NRW-Empfang
    Peter Simonischek Foto: dpa
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