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    Die Redaktion hört auf Kritiker: Leserzuschriften für alle Leser

    Deshalb freue ich mich, eine Verbesserung verkünden zu dürfen, zu der eine Vorgeschichte gehört. Die Redaktion zog sich nämlich den Unmut einer ganzen Reihe von Leserbriefschreibern zu. Grund: Sie hat Zuschriften zwar meist veröffentlicht – aber nur noch im Lokalteil des Wohnortes, in dem jeweils ihr Absender lebt. Damit sind die Briefe in ihrer Masse aktueller zu bewältigen, weil sie auf mehrere Ausgaben verteilt werden können. Aber – und das ruft den Ärger hervor – Zuschriften, die auf Lokalteilen stehen, sind nicht im gesamten Verbreitungsgebiet lesbar.

    Die Unzufriedenheit damit und die Argumente dagegen, die meist bei mir ankamen, vernahm die Redaktion sehr wohl. Daraus resultiert ihr Entschluss, auf der zweiten Zeitungsseite der mainfränkischen Gesamtausgabe, täglich außer montags, wieder aktuelle Leserbriefe zu wichtigen und überregionalen Themen zu verbreiten. Die Redaktion versucht mit dieser Öffnung, den Wünschen der Kritiker so weit wie möglich entgegenzukommen.

    Wichtig bleibt bei Leserzuschriften wie immer der Hinweis, dass versucht wird, möglichst viele Leserinnen und Leser zu Wort kommen zu lassen. Folglich muss sich die Redaktion, die im Sinne des Presserechts auch für Inhalte von Leserbriefen verantwortlich ist, Kürzungen vorbehalten. Dabei darf der Sinn des Schreibens natürlich nicht entstellt werden. Die größte Chance, hier auf dieser Seite schnell zu Wort zu kommen hat, wer in wenigen Zeilen aktuell auf ein Thema reagiert.

    Wir freuen uns also über Zuschriften, auch per Fax (09 31-60 01-3 46) oder Mail: leserbriefe@mainpost.de. Die Postanschrift lautet: Redaktion Leserbriefe, Berner Straße 2, 97084 Würzburg. Bitte stets eine Telefonnummer für Rückfragen angeben.

    Leserbriefe, die sich mit lokalen Themen auseinandersetzen, übermitteln Sie bitte weiterhin an die für ihren Wohnort zuständige Lokalredaktion.

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