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    Alles nur Versprechen vor der Wahl

    Täglich liest man in Ihrer Zeitung, dass die Gewählten der CSU wie Barbara Stamm, Markus Söder usw., ihre Empathie für Schwache und Rentner, das soziale Gewissen der CSU seien. Hubertus Heil, Arbeits – und Sozialminister SPD, sagt die gleichen Worte! „Rentner haben sich das Recht auf ihre Bezüge im Laufe ihres Arbeitslebens erworben und sind keine Empfänger von Mildtätigkeiten.“ Söder verspricht Familiengeld (Bericht: Mainpost 19.04.18) in diesem Bericht sind 26. weitere Versprechen aufgezählt. „ Wer das Kreuz als christliches Symbol aufhängt, muss sich in seinem Handeln am Kreuz und seiner Botschaft messen lassen“ (Söder: Mainpost 02.05. 18). Alles nur Versprechen vor der Wahl. Aber noch nie habe ich über den Verlust eines Teils der Rentenanwartschaft von der LVA in Ihrer Zeitung gelesen. Der §37/2, der 2009 großzügig um ein Jahr erweitert wurde. Der Paragraf besagt, dass die gerichtlich beschlossenen Ausgleichsrente nach dem Tod der Ex Ehefrau oder – Mann erlischt, wenn sie länger als 36 Monate ausbezahlt wurde. Das heißt die LVA behält die Rente ein, anstatt sie den Berechtigten nach dem Tod des Ex Partners weiter auszubezahlen. Durch dieses Gesetz, das die damalige Koalition (CDU, CSU, SPD) beschlossen hat, werde ich und auch sicherlich andere Rentner um einen Teil der Anwartschaft betrogen. Weder Frau Anja Weisgerber noch Herr Gerhard Eck ist es gelungen diesen § 37/2 zu ändern oder ab zu schaffen. Es ist bei uns so, die die nicht in die Rentenkasse einbezahlen, aber hohe Bezüge erhalten, bestimmen wie es den Wählern im Rentenalter geht. Aber natürlich erst nach der Wahl.

    Herbert Barthel, 97499 Donnersdorf

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