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    Auf konstante Stromversorgung angewiesen

    Zum Artikel „Reichlich Wind für Windstrom“ (11.2.):

    Hinterfragt man die Angaben der Windpionier- und Netzexperten, wird das bekannte Defizit der Windkraft deutlich. Abgesehen vom Ausfall einiger Anlagen sind gravierende unterschiedliche Leistungen zu verzeichnen. In Norddeutschland stürzten sogar zwei Windräder ein. Die deklarierten Spitzenwerte um 40 GW werden auch außerhalb des jüngsten Sturmes erzielt und reichen bei weitem nicht aus, den Strombedarf zu decken. Hauptsächlich Industrie und Handel sind auf eine konstante Versorgung angewiesen, private Haushalte folgen. Die Windkraft ist nicht grundlastfähig. Konventionelle Kraftwerke müssen bereitstehen, um den maximalen Strombedarf bis zu 80 GW auszugleichen. Mangels realisierbarer Speicherkapazität wird überschüssiger Strom teuer an Nachbarländer verkauft. Deutschland hat jetzt schon im Vergleich zu Nachbarländern mit die teuersten Strompreise. Viele Leute können ihre Rechnung nicht mehr begleichen und bekommen den Strom abgestellt.

    Albrecht Moreth, 97342 Obernbreit

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