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    Bewusste Fehldeutung der Zahlen?

    Unsere Republik ermöglicht das freie und friedliche Zusammenleben ihrer Bürger. Besonders freue ich mich über die vielen Menschen mit Migrationshintergrund, die solche Ideale unseres Grundgesetzes überzeugt mittragen. Auch sie sichern mit ihrem Können und ihrer Arbeit unseren heutigen Wohlstand und bereichern durch ihr soziales Engagement und ihr persönliches Auftreten das gesellschaftliche Leben im Land.

    Der Leserbriefschreiber stört dieses friedliche Zusammenleben gezielt. Ist es aus Dummheit? Oder stört er es aus republikfeindlichem politischem Kalkül? Für Dummheit spräche die Unfähigkeit, die vorliegende Statistik zu deuten. Diese weist zwar tatsächlich eine bedauernswert hohe Zahl an Straftaten aus, zeigt aber zugleich, dass Jugendliche mit und ohne Migrationshintergrund zu gleichen Anteilen in der Kriminalitätsstatistik auftauchen.

    Die Behauptung des Leserbriefschreibers, dass die Rate krimineller junger Flüchtlinge in dieser Statistik als beachtenswert hoch auffalle, ist nachprüfbar falsch. So gesehen würde der Schreiber sein Unvermögen, Statistiken zu lesen, in für ihn peinlicher Deutlichkeit offenbaren. Für republikfeindliches politisches Kalkül spräche hingegen die bewusste und manipulative Fehldeutung der im kritisierten Artikel der Mainpost genannten Zahlen. In diesem Falle würde der Schreiber versuchen, Fake News mit der Absicht zu verbreiten, die freiheitliche Grundordnung der Deutschen Bundesrepublik in Frage zu stellen. Das aber ist perfide Demagogie, zu der Diktatoren anstiften, um Macht über Land und Volk zu gewinnen und danach unkontrollierbar zu erhalten.

    Zu solchen Strategien in Diktaturen gehört auch der vom Schreiber unternommene Versuch, unterschwellig und ganz allgemein die freie Presse samt ihren Redakteurinnen und Redakteuren zu diffamieren. Als freie Bürger mit und ohne Migrationshintergrund müssen wir solchen Ansinnen entschieden und rechtzeitig entgegentreten, denn wir sind das Volk.

    Kurt Riedel, 97453 Schonungen

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