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    Danke für euren respektvollen Umgang in eurer sehenswerten Stadt

    Als Fan der TSG Hoffenheim sind die Auswärtsfahrten für uns ganz selten vergnügungssteuerpflichtig. Wer vor dem Spiel mit einem TSG-Trikot in der Kölner Innenstadt spaziert, muss sich auf ständige Anpöbeleien einstellen. In Dortmund wird man regelmäßig angemacht und in Frankfurt und Stuttgart nehmen die sogenannten „Fans“ sogar kleinen Kindern den TSG-Schal weg - und darauf sind die Fangruppierungen der Gegner sogar noch stolz. All dies haben wir bei unseren Ausflügen in die Fußball-Republik schon selbst erlebt. Welch eine Wohltat war unsere Fahrt am vergangenen Samstag nach Würzburg. Wir durften in der schönen Franken-Metropole tatsächliche eine sehr angenehme Premiere erleben. Keine Pöbeleien, freundliche Menschen, nette Gespräche bei einem Franken-Wein auf der alten Mainbrücke – wir haben die Atmosphäre einfach genießen können. Selbst nach dem unglücklich verloren Spiel der Kickers konnten wir sicher mit der Straßenbahn in die Stadt zurückfahren, ohne dass wir beleidigt wurden. Ganz klar, nach einem gewonnenen Elfmeterschießen in Köln, Stuttgart oder Frankfurt hätten wir uns nicht im Hoffe-Trikot in die Straßenbahn setzen dürfen. Dass es auch anders geht zeigten uns die Kicker-Fans. Danke für euren respektvollen Umgang, das Unterbinden von Schmähgesängen und die nette und freundliche Aufnahme in eurer sehenswerten Stadt. Warum kann es nicht überall so sein? Wir wünschen den Kickers jedenfalls viel Erfolg und natürlich den Aufstieg. Nicht nur die Mannschaft – gerade das Umfeld hat den Aufstieg verdient. Wir sagen gerne „auf Wiedersehen“ – denn in diese gastfreundliche Stadt kommen wir gerne zurück. Für die Pokalrunde 2020 wünsche ich mir ein Los bei den Würzburger Kickers.

    Axel Sturm, 68526 Ladenburg

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